Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Alibis. 567

Golconda. Der Mein von Surate, welcher 42 Ser-rcs, oder 34-§• Pfund, bewögt, wird für 15 bis 20Roupies verkauft. Es wird auch Jndig zu Barochgemacht, welcher mit dem vorhergehenden von gleicherBeschaffenheit ist. Der in der Gegend von Agra be-kommt die Gestalt einet Halbkugel. Es wird auchJndig in der Gegend von Racnt, 36 Meilen vonBrampour, und an vielen Orten in Bengala verfer-tiget, von da die Holland. Compagnie denselben nachMasulipatan verführen lässet. Allein, alle diese Sor-ten von Jndig sind daselbst um 20 pro Gent wohlfei-ler, als zu Agra. Man säet den Jndig in Oft-Jn-dien nach der Regenzeit. Gewöhnlich pflegen die In-dianer ihn drey Mahl im Jahre abzuschneiden. Dieerste Aernde geschieht, wenn er 2 bis 3 F. hoch ist,und alsdann schneidet man ihn f F. hoch von der Erdeab. Diese erste Aernde ist weit besser, als die beydenandern. Der Preis der zweyten ist um 10, und dervon der dritten um 20 pro Cent geringer. Man un-terscheidet denselben an der Farbe, indem man einStück von feinem Teige abbricht. Die Farbe desjeni-gen, der von der ersten Aernde kommt, ist von einembläulichen Violett, welches glänzender und lebhafterist, als die beyden andern; und die Farbe des zweytenist auch lebhafter als die Farbe des dritten. Allein,ausser diesem Unterschiede, welcher in Ansehung desPreises beträchtlich ist, verfälschen die Indianer durchVermischungen fein Gewicht und feine Beschaffenheit.Wenn sie die Pflanzen abgeschnitten haben, sondernsie die Blätter von ihren Stielchen ab, und lassen siean der Sonne trocken werden. Sie werfen sie in Bas-sins, die von einer Art von Kalk gemacht sind, wel-cher eine solche Harts bekommt, daß sie von einem ein-zigen Stücke Marmor gemacht zu seyn scheinen. DieseBassins haben gemeiniglich 80 bis 122 Schritt imUmkreise. Wenn sie zur Hälfte mit süßem Wasser,Nn 5 wel-