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gen Raupen, welche aufdieAnilstöcke, so bald man sieabgeschnitten hat, zurück kriechen und die ganze Rindederselben zernagen; aber alsdann muß man stärkereBesen, mid die kein Laub baden, nehmen, und mitdenselben mit aller Macht über die Stücke wegfahren.Damit dieser Handgriff seine gute Wirkung thue, mußder Boden von langer Zeit her von dem Unkraute ge,reinigt seyn. Was das Gewebe des brennendenWurmes betrifft, so wird er völlig zerstöret, wennman ihn mit einem belaubten Besen von der Pflanzeabkehret.
Einer der gefährlichsten Feinde des Anils ist auchder Masoqua. Dieses Insect, welches niemahls ausder Erde hervor kommt, ist ein großer weißer Wurm,welcher zuweilen so lang und dick, als ein Daumen,wird. Sein Maul ist so stark, daß er die Anitwurzelndamit abbeißt und zernaget, so, daß kaum etwas aufdem Erdboden stehen bleibt. Wenn man eine Pflanzeauszieht, reistet man ihn leicht mit heraus. Wirdman die Verwüstungen davon gewahr,so lässet man andenen Orten, wo das Uebel am stärksten ist, dieseJnsecten ausgraben; die Negern füllen dainit ihreKörbe an, und werfen sie in einen Wassergraben oderMorast.
Auch der Same des AnilS wird von einemJnsecle,oder einer Art Wanze, heimgesuchet. Der Körperdieses Jnsectes, welches viel Füße hat, hat die Dickeder Spitze des kleinen Fingers. Es ist von dem Kopfebis au den Hintern von einer ovalen Gestalt, und obenund unten ein wenig platt. Einige sind braun, andereschwarz; die zahlreichste Art aber ist grün, und allesind aufferordentlich stinkend. Wenn sie dick und altsind, fliegen sie mitSprüngen über 20 bis zoF. weit.Dieses Insect thut dem Samen des Anils nur zu derZeit, wenn er eben gebildet und noch in der Milch ist.Schaden. Es macht in die Schote ein kleines Loch,