Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Indig. ' 59z

wodurch es bie ganze Substanz derselben aussruget.Die Schote bleibt dem ungeachtet mir ihrem Sriele andem Zweigen hangen, ohne gleichsam die Farbe zu woran*dern, und ohne merklich auszusehen, als diejenigen,woran nicht gesogen worden ist, wenn man sie aber ab-pflückt, findet man sie inwendig leer. Es gibt Jahre,da sich diese Jnsecten auf eine so ungeheure Art ver-mehren, daß wenig oder gar nichts von Samen einzu-sammeln übrig bleibt. Wenn man dergleichen Zufallbefürchtet, werden die Schwarzen auf den Platz, d. i.«n den Ort der Plantage, geschickt, wo sie die>elbenohne Umstände zwischen den Fingern zerdrücken. Manhat aber auch noch ein anderes Mittel, sie aus keinWege ;u räumen. Man schickt nähmlich, wie beyden Raupen, eine Heerde Truthühner auf den Platz,die man von jungen Negern undNegerinnen hüten lastsct, weiches zu der Zeit geschieht, da das Korn nochin der Milch ist, und so gar, wenn es schon abgepflücktist; denn ob es gleich reif ist, so thun sie doch noch vie-len Schaden daran. Die indianischen Hühner sindsehr begierig darnach, lind sehr geschickt, sie so gar inihren Sprüngen zu sangen, indem sie ihnen in vollernFluge und mit einem Zuge nachjagen, so bald sie diesel-ben gewahr werden.

Der unechte Anil wird von allen diesen Jnsectennicht so stark angegriffen; dagegen aber ist er dein Zu-falle unterworfen, daß er im Herbste, wo Regen undHitze sehr häufig find, seine Blätter leicht verliert; da«her man zu Einfassung einer Küpe weit mehr Krankbrauchet, als wenn er die Blätter hat, welches füepen Eigenthümer einen beträchtlichen Verlust verur-sachet.

Wenn man alle die Zufälle, Venen sich unmöglich zrrvoekommen lässet, in Betrachtung sieht, so wird man sich dar-über nicht verwundern, daß die Einwohner der meisten Ge-genden von St. Domingo, wo sich die Anzahl dieser Inse-i>ef. Enc. XXIX P p tmt

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