Indiz. 605
Es ist kurz vorher gesagt worden, daß man die al-ten Stöcke ausreisten müste, ob gleich bekannt ist,daß ein Theil davon bis auf das Ende des folgendenJahres dauern konnte. Es ist hier von dem unechtenAnil die Rede; denn der französische geht gemeiniglichmir dem ersten Jahre aus. Allein, es sind wenige,die zu diesem Mittel, welches alsdann einen Zusah vonSamen erfordert, um die Stelle der abgestorbenenStöcke wieder zu besehen, Zuflucht nehmen. Mangibt auch überhaupt der Methode, ganz von neuemwieder zu pflanzen, den Vorzug. Man ftparirt dahererstlich das Land durch gewisse Abtheilungen, p, Fig.1671; maii theilt darauf von einem Ende zum andern,die zwischen diesen Abtheilungen enthaltenen Stücke,um in ihrer ganzen Lange Beete, q, von 13 bis14 F. in der Breite, welche man auch ChaÜ'es nennt,zu machen.
Wenn man die Bestellung des Ackers vornehmenwill, stellen sich die Negern, Fjg. 1682, in eineReihe vorn auf das Land, welches auf allen Seitennach der Schnur gezogen ist, und machen, indem sierücklings gehen, mit der Ecke des Eisens ihres Werk«zeuges kleine Gruben, 0. welche; bis 6 Z. auf allenSeiten von einander entfernt, und ungefähr 2 Z. tiefsind, und, womöglich, von dem Puncte, wo man an-gefangen hat, in gerader Linie ausgehen. Nnr seltenaber sind die zusammen gespannten Negern im Stande,diese Genauigkeit, welche das Garen so sehr erleichtert,zu beobachten. So wie die Negern Löcher inachen,scharren ihre Weiber, b\ dieselben, welche ein Coui,oder eine mit Samen angefüllte Kürbißschale, C, inder Hand hallen, und 5 bis 6 Körner davon hineinfallen lassen, damit sie nicht eines verfehlen, sogleichwieder zu, indem sie mir dem Fuße darüber weg fah-ren, welches die Sache gewisser machet, als wenn mansie von der andern mit der Krücke zuscharren lasset, rin-ge«