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Jndig.
den Gefäßes gegen über, eineOeffnung g oder eine Ab-laufröhre haben, welche auf- und zugemacht werdenkann, nach dein man das Wasser in die eine oder an-dere dieser Küpen lassen will.
Die Art und Befchaffenheit des Wassers hat aufdie Verfertigung des Jndigs einen großen Einfluß.Das Flußwasftr und daS Wasser von klaren Regenbä-chen ist am tauglichsten, die Pflanze zu durchdringenund aufzulösen, wenn es nicht zu kalt oder trübe ist.Dieses Wasser ist dem Brunnenwasser, welches oftSalze bey sich führt, und letzteres ist dem trüben Fluß-Wasser vorzuziehen, weil der Schlamm die Wirkungdesselben zurück hält, und die Befchaffenheit des Jn-digs gar sehr verändert; wie es die Bewohner derUfer des Mississipistrohmes erfahren haben, ehe siedas Mittel ergriffen, das schlammige Wasser diesesFlusses läutern zu lassen, um es zur Verfertigung ihresJndigs zu gebrauchen. Es ist bey dieser Gelegenheitanzumerken) daß ein Wasser, welches man gar zu lan-ge in Behältern verwahret hat, unr den Vortheil zuhaben, daß man eine Küpe auf einmahl damit anfül-len könne, und dessen sich einige bedienen, diejenigen,die bald gebraucht werden sollen, warm zu machen,die Auflösung, welche man davon erwartet, verzögernoder verderben kann, indem es durch dre Hitze der Son-ne, und durch die Jnsecten, die darein kommen, i.rFäulung gerärh, ungeachtet dieseMethode an sich selbstsehr nützlich ist.
Der mit Salzwasser zugerichtete Jndig erlangt eineschädliche Eigenschaft. Denn, ob derselbe gleich, wenn erlange an der freyen Luft gelegen hat, sehr schön in die Au-gen fallt, so geschieht es doch, daß die salzigen Bestand-Theile, woraus er besteht, eine Feuchtigkeit behalten, oderan sich ziehen, die sich, so bald er einige Zeit verschlossengewesen ist, zeigt. Dieses Salz macht ihn zum Kaufe vielschwerer, als einen andern, und verursachet, daß er nichtso gut an den Mann zu bringen ist, wenn er aus den Schif-fen ausgeladen wird. Wenn