Indiz. 619
Besen vorstellt. Hierauf sterben diese Insecten auSMangel der Nahrung und der Bedeckung.
Wenn die Sache sich so verhalt, schneidet man dieStange! nicht ab, wie man sonst in gleiche!» Fallethut, wenn man Zweige haben will, die nach Verlaufvon 6 Wochen für die Küpe taugen, sondern man er;hält sie, indem man den Boden unter Wasser setzt,und ihm eine oder zwo Bewässerungen gibt, wenn- kein Regen fällt. Die Pflanze erhält dadurch ihreLebhaftigkeit wieder, und treibt neues Laub, so, daßsie nach 14 Tagen geschnitten werden kann. Ist aberdas Kraut abgeschnitten worden, so muß man sichwohl in Acht nehmen, daß man die Stöcke nicht be-wässere, ehe sie Knospen getrieben haben. Denn ge-schähe es eher, so würden sie unfehlbar eingehen; wel-cher Gefahr man hingegen nicht ausgesetzt ist, wennman sie nach Verlauf von 10 Tagen bewässert. Wennman ein Stück Land, dessen große Gräben durch denLauf des Wassers gar zu sehr ausgewaschen wordensind, umarbeitet, schüttet inan diese zu, und gräbt da-neben neue, ehe man das Stück wieder bepflanzet»Die Tiefe und Breite der großen und kleinen Grabenwird nach der Menge des Wassers, welches man hat,eingerichtet.
Da es sehr vorthcilhaft ist, wenn man eine Quan-tität Wasser in die Jndigoterien führen kann, um da-mit das Kraut, womit der Weichtrog angefüllet wird,zu bedecken, so legt man sie an einem Orte an, welcherdazu bequem ist, daß dieses Wasser über den Trögengefastet werden kann, und man unterhält den Laufund die horizontale Fläche desselben durch eine kleineWasserleitung, welche gerade in den Weichtrog geht.Wenn verschiedene dieser Gefäße neben einander ste-hen, macht man die ganze Länge hin auf einer Seiteselbst an dem Rande der Jndigoterie eine Rinne vonMauerwerk. Diese Rinne muß, der Mitte eines ze-
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