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Indig.
man ihn anzündet, er das Feuer allem hernach folgen-den schnell mittheilt, und der Indig zuweilen so gewalt-ige Ausbrüche bekommt, daß er die Riegel aufhebt,und die Schlußbalken ausreißt, wenn sie nicht tief ge-nug in der Erde stecken und befestigt sind. Wenn dieKüpe dergleichen Wirkungen hervor bringt, sagt manalsdann, daß sie donnere.
Diese Gahrung, welche nach der Beschaffenheitoder der Festigkeit des Krautes, und nach dem dieWitterung kalt oder warm, trocken oder naß ist, lan-ger oder kürzer dauert, entwickelt alle Safte und Theiledesselben, welche geschickt sind, den Indig zu bilden.Wenn manlvon der Neigung aller dieser Bestandtheilezu einer nahen Vereinigung urtheilen will, untersuchtman die Küpe, deren Materie alsdann so dick ist, daßsie ein Ey tragen kann. Dieser Versuch wird vermit-telst einer silbernen Schale, Ftg. l66z, welche rundund mit einem Stiele versehen ist, angestellet, und eSwird ungefähr der dritte Theil derselben mit dem In-Ligwasser angefüllet. Inwendig muß diese Schaleoder Kelle recht blank seyn; denn aus dem Boden der-selben muß man von der Beschaffenheit der Küpe ur»theilen. Ist derselbe schlammig, so scheint das Wassertrübe und von ganz anderer Beschaffenheit zu seyn,als es in der That ist, so, daß man den Indig für garzu sehr aufgelöset hält, da er doch nicht genug aufgelö»set ist; und ob man es gleich hernach bey dem Schla-gen gewahr werden kann, so entsteht doch daraus alle-zeit ein Verlust, wenn man auch diesen Irrthum, wel-cher gleichsam von nichts herkommt, einsehen sollte.Daher hat der Verfasser des Maisun ruffique de Cayen-ne angerathen, daß man eine krystallene Schale neh-men sollte, weil dieselbe zu dieser Prüfung am geschick-testen ist. Man erhalt die verlangte Läuterung durchdie Bewegung der Schale, welche beynahe eben dasje.nige hervor bringt, was in gleichem Falle das Schlagen
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