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Stück Indiz in einem Glase mit Wasser zergehen läs-set, welches sich denn, wenn er rein lind unverfälschtist, völlig auflösen muß, da hingegen die unechte Bey-mischung in dem Wasser zu Boden fallt; 2. daß man«in Stückchen Indiz anzündet, da denn der gute Indizganz und gar verzehret und zu Asche wird,, bey demverfälschten hingegen die beygemischte Erde, Sand,Schiefer rc. ganz und zurück bleiben (*). Um unterverschiedenen Sorten die beste zu treffen, feuchtet mandieselben etwas an, macht damit einen Strich aufdie Hand oder auf weiß Papier, und breitet diesenStrich mit eurem nassen Finger weiter aus einander;je dunkler, remer und schöner blau der Strich aus-fallt, je besser ist der Indiz.
Ich habe oben, bey Beschreibung der Verfertig-ung des Indrgs, gesagt, daß die Indigbereiter, wennsie dre Masse aus dem Sehtroge gebracht haben, die-selbe in leinene Säcke thun, wo sie dieselbe einige Zeitabtropfen lassen, daß sie alsdann den noch halb flüssi-gen Teig in viereckige Kasten schütten, und endlich,wenn der Indiz zu einem festen Teige geworden ist,diese mit einander verbundene Oberfläche mit besondersdazu bestimmten Messern in kleine Würfel, von unge-fähr 2 3 */ welche man nun Jndigsteine nennt, zer-schneiden, die man hernach, wenn sie genug abgetrock-net sind, so fest und dicht, als möglich, iu Fässerschlägt. Aus diesen letzten Behandlungen des Indigsentsteht aber der größte Nachtheil, so viel Sorgfaltman auch dabey anwendet. Alle diese Würfel sind zuklein, als daß man sie ordentlich in Fässer schlage» odersehen könnte, sondern man muß sie nur so aufs Gera-thewohl hinein werfen. Diese unzählige Menge von
Win-
(') Nach Hr». Dijonval's Versuche, welchen ich weiier u»re»anführe» werde, ist dieses letztere Kennzeichen der Güte deSIndigs uugezründet.