Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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dieselben, ehe man den Jndig hinein packt, mit star-kem Papier, oder, welches vielleicht in gewissen Lolorriien weniger kostbar seyn möchte, mit Matten ausle--gen. Hierdurch würde allen denjenigen Unbequem-lichkeiten abgeholfen, welche bisher die Jndigsteinezerrieben haben; und gesetzt, es würden auch einigezerstoßen, so ist doch nicht die geringste Oeffnung fürdie flüchtigen Theile dieser Waare vorhanden; ja, die-ses Verfahren ist zugleich auch ein Mittel, den Jndigin einem der Schifffahrt sehr bequemen Raume zu ver-führen, und erfordert höchstens nur dieselbe Mühe undKosten, als diejenigen Fässer, deren man sich bisherbedient.

Sowohl das Wasser als der Weingeist, ziehenaus dem Jndig im Digeriren und Kochen ei,e roth-oder branngelbe Substanz heraus, welche Dionvalfür eine harzige Substanz hält, die aber, eben wegenihrer Auflöslichkeit im Wasser, wenigstens kein rei-nes Harz seyn kann. Indessen hat doch Dijonvalnach Abscheidung dieser Substanz den Jndig weit schö-ner gefunden, und überhaupt wahrgenommen, daßderjenige Jndig, welcher das Wasser und den Wein-geist am wenigsten gelb färbte, auch allezeit der bestewar. Er hält dieses gelbbraune oder rothgelbe We-sen demnach für nichts anders, als für eine Beymisch-ung, welche bey dem blauen Sedimente des Jndigs -von dem gelben Wasser zurück geblieben ist. Selbstalsdann, 'wenn man das Wasser, mit welchem manden fein zerriebenen Jndig kocht, mit Kochsalz, Sal-miak, Pottasche oder Weinsieinrahm verseht hat, wirdausser dieser gelblichen Substanz aus dem Jndig, nachHrn. Bergrakh Pörriec's Erfahrungen, nichts her-aus gezogen. Das feuerbeständige Alkali entbindeteinigen alkalischen Geruch; der flüchtige alkalischeSpiritus zieht eine gelblich bräunliche Tinktur, undTt z ähen-