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bare gelbe Farbe auf Leinwand und Seide hervorbringt, welche nach der kürzern oder längern Zelt desAbsiedens Heller oder dunkler ausfällt, und auch einensehr guten Grund abgibt, wenn man gedachte Sub-standen grün färben will, welches vermittelst der darrauf gesetzten blauen Farbe des Jndigs erhalten wird.Die stärkste Vitriolsäure löset den gepülverten Indizmit einigem Aufbrausen und Erhitzen auf, und gibtdasjenige, was die Färber den Ansatz nennen, und zudem so genannten sächsischen Blau und Grün gebrau-chen, welches aber doch noch den Fehler hatte, daßdas sonst so feste Jndigblau ganz flüchtig wurde, undauch selten durchfärbte, bis endlich Hr. Power eineArt, diese Farben auf Wolle recht fest zu setzen, ent-deckte. Es nimmt Derselbe nähmlich auf i Th. ge-pülverten Indig, 8 Theile Vitriolöhl, die er in einemgläsernen Gefäße mit einem gläsernen Keulchen wohldurch einander reibet, 24 Stunden ohne beygebrachteWarme stehen lasset, und alsdann mit nach und nach hin-zu gegossenen 96 Theilen Wasser unter beständigem Um-rühren vereiniget. Hr. Woulft hingegen nimmt gegeni Th. gepülverten Indig 4 Theile Vitriolöhl, undseht die Vermischung in einer gläsernen Phiole, unterfleißigem Umschütteln, 1 Stunde lang in ein Wasser-Bad, verdünnet sie hierauf mit 12 Theilen oder auchmebrern Wasser, rührt alles wohl durch einander,und seihet es endlich durch. Wenn man mit der vi-triolischen Indigtinctur, welche gleichsam eine Art vonkalter Küpe vorstellt, eine dauerhafte blaue Farbe aufWolle hervor bringen will, nimmt man gegen 2 Theilevon Pörner's gedachter Indigtinctur, 24 Theile sie-dendes Wasser zu i Th. in Wasser eingeweichterWaare. Mau erhält eine sehr schwarzblaue luftbe-ständige Farbe, welche man dadurch lebhafter und hel-ler macht, daß man die Waare 24 Stunden lang ineine durch Sieden gemachte und darnach etwas tröge»
T t 4 kühlte