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welche vielleicht in der Färbekunst dem bekannten Waidnoch vorzuziehen, und in einigen Stücken mit dem In-diz zu vergleichen wäre, ausfündig machen könnte; zu-mahl wenn man, zu dieser Absicht, verschiedene Vege-tabilien erwählte, und mit denselben eben so, wie beyder Zubereitung des Jndigs, oder des Waids, verfüh-re. Wenigstens hat man sich auf diesem Wege, daman sein Unternehmen auf bereits bekannte ähnlicheFälle gründet, mehrere Vortheile zu versprechen, alSwenn man sich bemühen wollte, aus verschiedenen Mi-neralien dergleichen Farbe zuwege zu bringen, da überdieß bekannt ist, daß solche Farben zwar wohl bey derArbeit der Mahler, die wenigsten derselben aber in derFärbekunst genuhet werden können, indem sie sich nichtso gut, wie diejenigen, welche aus den Pflanzen zube-reitet werden, mit den wollenen, leinenen und seidenenZeugen, wegen ihrer gröbern Theile, verbinden, undfolglich denselben keine reine, schöne und gleiche Farbemittheilen.
Nach Anzeige des 5 Th. des Nouvelliste oecon. &litter. a. d. I. 1755, S. roi, f. soll ein französischerWundarzt auf der Insel Martinique, Nahmens deSamt • Pc'e, daselbst eins ganz neue Pflanze entdeckt ha-ben, woraus er einen eben so schönen Indiz, als ausdem bisher gewöhnlichen Anil, zu bereiten erfundenHat. Diese nelie Pflanze soll weder von den Raupen,noch von starkem Regen, Schaden nehmen, welchebeyde Stücke die Haupt-Unglücksfalle des bisherigenAnils gewesen sind. Es sollen auch verschiedene andereCvlonisten auf gedachter Insel diesen neuen Jndig zubauen, und mir dem glücklichsten Erfolge zu bearbeitenangefangen haben. Vermuthlich ist diese neue Indiz»Pflanze die Sophore, ober von einigen Kaufleuten sogenannte Sappore. In Süd-Carolina hat der Baudieser Pflanze, seit l ober 2 Jahren, solchen Fortgangn, gewonnen, daß die Stadt Charlestown allein von ihrer’ § Colo-