Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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684 Zndostan.

jenigen, waS zur Bequemlichkeit deS Lebens gehört,so fruästbar ist, die Handlung mit auswärtigen Na»tionen gar wohl entbehren; allein, da die meisten Ein»wohner dieses Landes, und vornehmlich diejenigen inBengalen ic. welche man Banjanen nennet, zurHandlung sehr geneigt sind und sich ungemein gut dar.'auf verstehen, wie sie denn auch die Mittelspersonenund Agenten im Handel sind, und sich als Dolmetscher,Buchhalter, Mäkler, Commissionäre rc. gebrauchenlassen, so wird in diesem Königreiche, sonderlich aufden Küsten desselben, ein sehr starker Handel von denAusländern, insonderheit von den Holländern, Eng»ländern, Portugiesen, Sinesern, Persern und usbeck»eschen Tatarn getrieben, welche dasjenige dahin brin-gen, was den Indostanern in ihrem Lande noch fehlt.Dieses sind nun: i. verschiedene Spezereyen, Leder,Elephanten und einige andere Waaren, welche dieHolländer aus Japan, Sina und den moluckischen In-seln hohlen, odvr mit den Schissen, die aus Europanach Batavia gehen, bekommen, und nach Jndostanüberbringen. 2. Zinn und allerley Tücher, welcheihnen von den Engländern gebrachtwerden. 3. Schar-lach aus der Gobelins-Färberey zu PariS, welcheseinen Theil der Ladung der Franzosen ausmacht. 4.Verschiedene sinesische Waaren, welche die Sineserdahin bringen. Pferde, welche die Perser und dieusbeckischen Tatarn ihnen zuführen. Hauptsächlichaber wird von allen diesen Nationen, 6. sowohl ge-münztes als auch ungemünzres Gold und Silber da-hin gebracht, welches, wenn es einmahl dahin gekom-men ist, von da, wenigstens unverarbeitet, nicht wie-der heraus kommt; wie denn, wofern man dem be-rühmten Bernier (*) glauben darf, dieses Reich ein

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C) Voyages de Fmnfiii Bernier, contenant la description des Ewj»du grand Mogol, de l'Hindouftan, du royaumc deKicheiniri,011 il ett traite des richesles, des forces, de W justice, & des