Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Jndostan. 689

seyn wird, von welcher man nicht so wohl, als ausMosambique, Melinde, Arabien, und-dem persischenMeerbusen, Kausleute und Schiffe daselbst sahe.Wie denn auch die Europäer zu jeder Moussonszeit ei-ne Menge Schiffe dahin schicken, die aber gemeiniglichmehr mit Realen, Reichsthalern, Ducaten und Zechi-nen, als mit Waare» beladen sind, weil Gold undSilber die beste Ladung sind, welche man für dieseKüste thun kann; die Spezereyen ausgenommen, wel-che die Einwohner von Cambaya so wenig, als dieGu-zurater, entbehren können. Die vornehmsten Waaren,welche man von Cambaya bekommt, sind: sehr feineKattune, oder baumwollene Tücher von allen Arten,welche vollkommen gut fabticirr sind, und die mannicht geringer, als die von der Küste von Coromandelund von Bengala, schaßt, ob gleich die letzter» in In-dien und Europa in einem großen Rufe sind; Canevasse,woraus man Segeltücher und Säcke macht; danebenvielerley Arten von seidenen Zeugen; Tillbandes oderTurbans, Gürtel, dt'rchsichrige Zeuge oder Binden,womit die Weibspersonen den Kopf und das Gesichtbedecken; Tapeten, Drapü d'Or, Bettdecken vonSeide und Baumwolle, so wohl gesteppte, als gestick-te ; Zelte, Matratzen, Bettvorhänge, Cadels oder in-dianische Bettgestelle, Lehnstühle, Bretspiele, undsonst allerley Hausgeräth, wie man es in diesen Ländernbraucht; Jndig, Salpeter, Borax Kümmel, Ing-ber, Rhabarber, Mirabolanen, nebst verschiedenenandern Droguistereyen, Zucker, Oehl und Butter,ohne die mancherley Arten von Edelsteinen zu rechnen,welche entw-.der in Guzurate selbst gefunden, oder vonanderwärts dahin gebracht werden, womit den Ban-janen, welche in einem von den drey großen Bazars (*)

zu

C) Dazar, Daran, Da;aard, oder Basar, ist ein arabischesWort, u»ö heißt so viel, als Kauf oder Lausch der Waaren;

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Oek. Enc. XXIX Th. Tx