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wohl man auch gar leicht die Erlaubniß erhalten samt,sie weg zu hohlen. Sonst sind die Kaufleute frey,und sie können dafelbst alles, was ihnen beliebt, undvon wem, und an wen sie es für dienlich befinden,kaufen und verkaufen. Der Maydan, oder der Markt-Platz in Amadabat, ist einer der größten und ange«nehmsten in Indien, indem er auf beyden Seiten mitzwo Reihen Palm - und Tamarinden- mit untermisch,ten Pomeranzen - und Citron- Bäumen besetzt ist, un»ter welchen die Kaufleute ihre Läden haben, ihreWaaren auslegen, und ihr Gewerbe treiben. DieBanjanen thun daselbst große Dienste mit Geldhan,del; und es ist keine Stadt in dem Reiche des Mo,gols, und so gar in Indien, welche nur von einigerWichtigkeit ist, wo sie nicht Remessen hin thun könn,ten, welches für die Kaufleute sehr bequem ist, theilswegen der wenigen Sicherheit für die Reisenden inganz Indostan, wenn man nicht mit einer Caravanegeht, theils wegen der malabarifchen Seeräuber, wel-che alle indianische Meere, wie die Corsaren aus derBarbarey das mittelländische und einen Theil des gro-ßen Weltmeeres, durchstreifen. Die Engländer undHolländer pflegen, wenn sie nach Amadabat reisenwollen, die Caravanen, welche von Surate dahin ge,Hen, und hernach die von Amadabat nach Agra, zunehmen, wenn sie in dieser Hauptstadt zu verrichtenHaben. Zu Amadabat lassen auch die Engländer undHolländer ihre Leinwand färben nnd ihren Salpeterläutern. So kommt auch aus eben dieser Stadt alleblaue Leinwand, welche nach Persien, Arabien, demKönigreiche Abyssinien, dem rothen Meere, der Küstevon Melinde, nach Mofambique, Madagascar, Java,Sumatra, Macassar, und den moluckischen Inseln,geht.
Daman oder Damaon, ist eine Stadt, nebst ei,nem sehr guten Hafen, in dem Königreiche Gujurate,
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