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rhig. Diese Triebfedern sind an sich selbst überausstark und wirksam. Es ist gemeiniglich weiter nichtsnöthig, als daß die Regierung die Hindernisse ausdem Wege räume, welche die freye Wirkung dieserTriebfedern aufhalten.
Nichts kann so wirksam seyn, als der Trieb nachdem oruige, wenn er keine Hindernisse in demStaate antrifft. Dieser Trieb ist es, welcher alleWissenschaften und Künste belebet, erhebet und zu ihrrer Vollkommenheit bringt. Er ist so mächtig, daßer gar keiner Unterstützung bedarf. In den alten Zei-'ten sind alle Wiss-nschaften und Künste bloß durch den-seiden auf einen sehr hohen Grad der-Vollkommenheitgediehen, ohne daß ihnen die Regierungen mit beson-dern Beförderungen zu Hülfe gekommen sind. Nochheuriges Tages ist derselbe eben so mächtig und wirk-sam, wenn er keine Hindernisse vor sich findet. DerTrieb nach dem Vorzüge, wenn er in seiner freyenWirkung ist, strebt nach der Hochachtung seiner ver-nünftigen Nebengeschöpfe; und wenn diese Hochacht»ung gleichfalls frey ist, und durch die Einrichtung undGestalt des Staates unter keinem Zwange steht, sowird sie ihr Urtheil über den Vorzug allemahl nach derMaße sprechen, als das Bestreben nach dem Vorzügeder bürgerlichen Gesellschaft nützlich ist, weil diesesallein der natürliche und in der gesunden Vernunft ge-gründete Maßstab der Hochachtung ist. Hierdurchaber wird eben das Bestreben der Menschen nach demVorzüge auf den rechten Weg geleitet, welcher zu derUebereinstimmung mit dem gemeinschaftlichen Bestenführt. Wenn demnach die Hochachtung der Älen-scheu frey ist, so können die hauptsächlichsten Lebens-Arten in dem Nahrungsstande, als: die Landwirth-schaft, die Manufacturen, Fabriken und Commerzien,mit feinem geringen Grade der Hochachtung angese-hen werden, weil die Vorurtheil« sehr groß seyn müs-