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bereitn« gen, Unterstützungen und Hülfsmittel zu allen undjeden Geschafcc>!; und es ist sonderbar, daßman aus den Vor-bereitungen zu allen Lebensarten eine» besondern Stand undClasse mackt, und dadurekr den andern Ständen eineMengeMensch?« entzieht, die grvß-cn Theils dem Staate wenig zuNutzen kommen. Die Älter, waren von einer so seltsamenEinrichtung weit entfernt. Die größten Weisen glaubtennicht, daß sie sich allein durch die Wissenschaften nährenkönnten. S 0 l 0 n trieb zugleich Kaufmannschaft, und ließsich nicht einfallen, daß die Handlung für einen damahligenGeehrten zu niedrig und unanständig wäre. Socra tes,welcher für den Weisesren unter den Menschen gehalten wur»de, übte zugleich die Bildhauerkunst aus; und man wirdkeinen Gelehrten des Aller,huiins finden, (die cynische Ce-lte ausgenommen,) der nicht neben den Wissenschaften eineandere Beschäftigung gehabt hätte, wenn er nicht von sei-nem Vermögen zu leben im Stande war.
Eben so wird auch die Begierde nach den Be-quem'.ieht'rrren und Annehmlichkeiten des Gebensnatürlicher Weift von selbst das Genie, die Geschick-lichkeit und die Industrie wirken, wenn sich ihr in denVerfassungen und in dem Zustande des Staates keineHinLeriiisse entgegen stellen. Die Menschen werdenhierzu aus einen! doppelten Bcwegungsgrunde angetrie-ben. Die Bequem - und Annehmlichkeiten des Lebenssind schon an sich selbst reihend; und hiernächst sinddie Menschen allemahl geneigt sich deshalb einen Vor,zug beyzulegen, wenn sie sich mehr Bequemlichkeitendes Lebens verschaffen können, als andere. DieseTriebfeder hac also eine doppelte Stärke. Allein,wenn diese Triebfeder alle ihre natürliche Wirkungthun soll, so müssen erstlich die Menschen eine vollkom-mene Freyherr haben, sich anfNahrnngsarten und Gerwerbe zu legen, die ihnen gefällig sind, und wobey sieam besten die Bequemlichkeiten des Lebens zu gewin-nen meine,]. Diese Freyheit ist aber fast in allenEraacen gar zu sehr eingeschränkt. Zweyrens mußder Fleiß und dre Industrie in völliger Sicherheit seyn.