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rett von uns, alS daß wir sie von ihnen nehmen, umihrer eigenen Güte willen. So gar ein jeder Land-Wirth muß die Lebensmittel und Kleidungsstücke, dieer selbst hervor bringen kann, aus seiner eigenen Haus-Haltung nehmen, und dadurch die Geldausgaben er«sparen. Wer irgend durch seine Profession Sachenhervor bringt, die allgemein brauchbar sind, muß ihruen alle mögliche Güte zu geben suchen. Seine Pro«ducke müssen von guten Materialien, auf die Dauer,mit Zierlichkeit und nach aller Kunst verfertigt seyn,damit sie Beyfall und Abgang finden. Denn schlechteWaaren verbiethen den Handel, und wer Geld aus-gibt, der will gern was gutes dafür haben. Ein je-der muß also seine Kunst und Handwerk aus demGrunde verstehen, und alle Stümper und Pfuschermüssen so viel möglich verbannet werden. Verfälsch-ung der Waare, Uebertheurung, Ungerechtigkeit undBetrug, müssen für schändlich gehalten werden, wiedenn auch in der That dieses alle brodlose Künste sind,die ihren Meister nicht ernähren. Es muß ein gewissfer Wetteifer unter den Kunst - und Handwerks - Ge-nossen erhalten werden, und wer es am besten macht,muß den Preis davon tragen. Niemand muß müßigseyn, und auch niemand schlechte Arbeit verfertigen.
Eine gute Oekonomie muß die erworbenen, vonder Natur verliehenen und durch das Glück ertheilten,Güter so anwenden und austheilen, daß der allgemeineWohlstand in Reichen, Städten und Häusern darauserwachse. Niemand muß sich gewöhnen, Hunger,Blöße, Frost und Schande darum zu ertragen, weil«r sich keine Mühe geben will, dieselben zu vermeiden,und lieber arnt, als fleißig und geschäftig, ist. Jedermuß seinem Stande gemäß leben, sich kleiden und auf»führen, nicht darüber und nicht darunter. Keinermuß sich das Nöthige und Anständige entziehen, unddabey Geld sammeln ; keiner aber muß auch haben
wollen.