Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Kleid.

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Bey den Bildnissen der römischen Matronen, dieich jetzt vorlegen werde, zeigt sich in Ansehung derKleidung, noch mehr aber in Ansehung des Kopf-Anf-satzes, ein großer Unterschied. Die erste, Fig. 21 ig,ist Z>u!:a, die Gemahlinn des Bbsrius; es steht beyihr ein Altar, und darauf ein großes Gefäß und Teller,dergleichen bey den -Opfern gebräuchlich war; die Al-tare aber sind das Zeichen der Ehrerbiethung. Diefolgende, Fig. 2114, soll, nach des Massel Meinung,Aanps.u.a, die Mutter des Kaisers Nero, seyn, wel-che die Wahrzeichen der Isis tmö Ceres hat; jener ge-hört die Blnme LotnS, die sie auf dem Kopfe tragt;die Korn - Aehre aber, die sie in der Hand halt, ist derCeres; das breite Band, welches von der Linken zurRechten über die Brust her gezogen ist, macht dieMeinung des Massel dost) etwas zweifelhaft- weil der-gleichen vor Alters nicht gefunden, sondern erst tu spä-tern Zeiten üblich geworden ist- Die folgende, Fig.2115, ist Pion^a, die Gemahlinn des Kaisers Tra«jan, mid Frg. 2116, die Gemahlinn des Kaisers Ha«Crian. Sabma, welche eine besondere Haupt-Zierdehat, und ein sehr langes Kleid trägt, bis auf die Erde;über diesem hat sie noch ein anderes kürzeres, welchesbis unter die Knie geht, über beydeil aber noch eineweite oder einen Ober-Mantel. Fig. 2117,

soll die Gemahlinn des Kaisers M. Aurelius, Fausti-na, seyn. Diese scheint über und über von der Palla,die auf ihr Haupt wie eine Haube geheftet ist, umhül-let zu seyn; in der Linken hält sie einen Apfel. Fig.2118, ist H'uciUsl. die Gemahlinn des Kaisers L. ^Le-xus, deren Haupt - Schmuck von Edelsteinen und Per-len sehr luerkwürdig rsi, gleichwie sie auch ein dreyfa-ches Armband von Perlen trägt. Fig. 2119, ist Erstspina, die Gemahlinn des Kaisers Commodus ; sie istin ihre F’alla eingehüllet, und hält in der einen Handeinige Mohn - Köpfe und Korn-Aehren, als ZeichenE Z der