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K!eid.
Im Winter tragen sie überall Pelz-Röcke, welchebesser ober schlechter sind, nach dem die Felle fein undschwarz sind. Die besien Felle sind diejenigen, die vonden zur Sommerszeit geschlachteten Renuthier - Käl-bern genommen sind, und zwar zu der Zeit, da das Fellam schwärzesten ist, nähmlich an den Tagen Via, undLaurentii. Die Pelz-Röcke, welche von ältern Kalbs-und Wajen - oder Rennthierweiblein - Zellen gemachtsind, sind nicht so theuer, und werden von ihnen, ihrerDauerhaftigkeit wegen, am meisten gebraucht. DieseRöcke, sowohl die von besserer als micl) schlechtererGattung, sind, wie ihre andere Kleider, vorn zusam-men genähel, und mit Gürteln umbunden. Unterdiesen Röcken tragen sie Unter-Röcke, welche ebenfallsvon Fellen gemacht sind. Auf den Ober-Röcken keh-ren sie das Rauche heraus, auf den Unter - Röcken hin-gegen tragen sie das Rauche inwendig; sie umgürtendieselben mit Gürteln, worauf zinnerne Platten sihen,welche fast auf eben die Art, wie die von Silber, ge-macht sind. An diesem Gürtel hängt ein mit Zinneingefaßter Beutel, worin sie ihr Feuerzeug, Geld,Toback, u. d. gl. mehr, haben. Es hangen auch ihreMesser-Scheiben, Nadel-Büchsen, Schere, und eineMenge messingene Ringe daran, welche zusammen ge-bunden sind, und unter einander hangen. Je mehrRinge sie an der Seite haben, desto besser glauben siegeziert zu seyn. Fig. 2138.
Die Beinkleider der Mannspersonen sind mehren-theils von sämischem Leder, woran Halb - Stiefel vonFellen, die sie von den Füßen der Rennkhiere ziehen,genährt sind. Die Weibspersonen gebrauchen solcheim Winter von Walmer; im Sommer aber tragen sienur halbe Strümpfe. Sie heften aber sowohl dieStiefel, als auch Strümpfe, mit langen Bändern andie Schuhe oben auf dem Fuße. Sowohl Manns-als Weibspersonen tragen im Winter solche Halb-Stie-