Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Kleld.

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fel oder Strümpfe von Fellen, welche bis an den Fuß Her.'unter reiche», und oben mit erwähnten Hosen von sam-ischem Leder oder Walmer zusammen genährt sind.Unter diesen Stiefeln pflegen sie auch Strümpfe vonWalmer oder Tuche zu tragen, welche von eben dersel-den Lange und Beschaffenheit sind.

Ihre Schuhe sind auch im Winter und Sommerunterschieden. Jin Soinmer haben sie lederne Schu-he, im Winter aber von Rennthier-Fellen, worunterdie von braunen Fellen am stärksten und theuersten sind.Weil ihre Strümpfe nicht bis in die Schuhe hinein rei-chen, so gebrauchen sie an dessen Statt, Stroh oderHeu, welches sie an einigen Orten in Lappniark wohl zuklopfen, zu kämmen und zu zubereiten wissen, daß es soweich wie Flachs wird.

Ihre Sommer-Handschuhe sind vonsämischemLe-der, die Winter-Handschlihe aber von Fellen, welchesie, gedachter Maßen, von den Füßen der Nennthiereziehen, worein sie auch Heu legen, oder dieselben mitandern weichen Fellen zu füttern pflegen. Um denHcns haben sie Kragen von Eichhorn- Wolfs- Bären-ode: Marder-Schwänzen.

In Rußland, hat das mehreste Frauenzimmer,welches sich von gemeinen Frauenspersonen unterschei-den will, in den Städten die französische Kleidung.

Von den russischen %7ationen, fyat fast jede ihreeigene Tracht. Bey den Baschkiren tragen beyde Ge-schlechter Hemden, gewöhnlich von grobem Nesseltuch,lange weite Hosen, und Halb-Stiefel oder Pantoffeln;Arme aber umwinden die Füße mit Lumpen, und gehenin Bast-Schuhen. Mannspersonen tragen die Ober-NöLe sehr lang und weit, am liebsten von rothem Tu-che, mit Pelzwerke eingefaßt, und gürten sie mit einemGürtel oder einer Sabel-Koppel fest, daher das Un-ter ; Kleid nicht zu sehen ist. Ihre Winter - Pelze sindvon Schafen, fast gewöhnlicher aber von Pferde - Hau-

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