Kleid.
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weiten, aus Leinwand oder Baumwollen- Zeuge verfert-igten Bein - Kleidern, welche bis in die Halb - Stiefelreichen. Arme behelfen sich mir ledernen Beinkleidern,ohne Hemd, ziehen den Pelz auf die bloße Haut an,und haben im Winter und Sommer einerley Anzug,ausser daß sse, wenn ihnen heiß ist, das Rauche aus-wendig kehren.
Reiche machen ihre Winter- Pelze aus den Fellender im Winter sterbenden Lämmer, auch wohl von ed-lem; Pelzwerke, nach eben dem Schnitte, wie dieOber-Kleider, und mir einem Ueberzuge von ähnlicherä)ieiterte. Die Geistlichkeit hat Fuchs-Pelze am lieb-sten, weil der Fuchs und die gelbe Farbe heilig sind.Gemeine bedienen sich durchgängig grober wohlfeilerSchaf- Pelze. Es sind auch Ueber - Pelze aus Fellenjunger Füllen gebräuchlich, welche, wenn sie von zar-ten Thieren, ganz schwarz, oder von einförmiger dun-kelbrauner Farbe sind, bis auf 50 Rubel, auch wohlmehr, gelten, und auf den Schulter - und Arm-Näh-ren mit den Mähnen verzieret werden. GemeineLeute machen dergleichen aus den Sommer-Fellen derSteppen - Ziegen (Taiga).
In der weiblichem Tracht sind die weiten Beinklei-der den männlichen gleich; und das Hemd ist nur darinunterschieden, daß es um den Hals schließt und fest zu-geknöpft wird. Das Kleid ist langer, vdn leichtern;und bessern Zeuge, zierlicher, und in den Aermeln ge-nauer gemacht. Ueber dieses ziehen sie, insonderheitwenn sie ausgehen wollen, ein langes Ober-Kleid ohneKragen und Aermel an, welches immer von bessern;Zeuge, auf allen Rändern gemeiniglich bunt eingefaßt,und hinten bis an das Gesäß aufgeschlitzt, vorn abermit den Rändern an einander geknöpft ist. Es wirdnicht mit der Leib-Binde befestigt, und Vornehmelassen es aus reichen Gold- und Silber-Stoffen ma-chen, und hangen im Winter zum Stat einen langen
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