Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Kleid.

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Schmuck bis in die Knie - Kehlen herab hängt. Ne-be» diesem Riemen gehen noch 2 schmählere zu beydenSeiten bis auf die Mitte des Rückens herab, wo die-selben durch einige Korallen - Schnüre zusammen ge-hängt sind, und mit einem Quaste sich endigen.

Die Mühe ist nicht, wie die tatarische, auf derStirn ausgeschweift, auch an der Scheitel nicht ge-schlossen, sondern weit offen, so, daß die zusammen ge-nommenen Enden desjenigen Schleyers oder Zipfel-Tuches, welches sie, wie die tatarischen Weiber, zurBedeckung des Halses, unter die Mühe vom Kinneaufwärts um den Kopf legen, wie ein Baufch durchdiese Oeffnung hervor ragen. Doch siehr man auchwohl geschlossene Mühen unter ihnen. Wenn sie sichschmücken, haben sie dergleichen Schleyer von fein ge-wirkter Leinwand, welche am Rande mit Glas-Ko-rallen beseht, und am Zipfel mir einigen herunter hän-genden Korallen - Schnüren verziert sind.

Die Tracht der Mädchen ist weniger geschmückt.Sie tragen den Schleyer oder Tastar nicht, und ihreMüßen sind ohne Schleppe, und gemeiniglich nur vonbunt gesetzten Glas-Korallen verfertigt; wobey sie,wie die Weiber, das Haar in einer doppelten Flechtein das Ober-Hemd verbergen. Im Winter tragenMädchen und Weiber noch über ihren gewöhnlichenAnzug alte Manns - Röcke oder Pelze, und derglei-chen Mühen. Die Kleidung der Mannspersonen ist,wie bey den übrigen Nationen, von der gemeinen in-ländischen Bauern - Tracht nicht viel unterschieden,ausser daß sie gemeiniglich am Halse ausgenähete Hem-den haben. Fig. 2142 stellt zwey erwachsene Tschu-waschinnen, und ein Mädchen, dar.

Bey den alcen Preußen, war die Kleidung derMänner kurz, und bestand aus einem groben wollenenTuche; die Vornehmen aber unterschieden sich durchein weißes Tuch und einen-Marder-Pelz. Nach der

Oek.Enc,Xl.Th. G Tracht