Kleid.
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der; doch nicht mit leinenen Unter-Hosen, wie der Un-gar, indem sie nicht so kurze, sondern nach Gewohnheitder Deutschen lange Hemden mit ungrischen Aermelntragen. An den Füßen haben sie starke rindslederneSriefel; und weil ihnen diese im Sommer etwas zuschwer sind, so bedienen sich nunmehr die meisten derungarischen Zischmen. Der Wochen-Rock des deut-schen Bauers besteht aus groben, von dortiger Wollegemachten schwarzen Tuche, welcher bis über die Kniereicht. (Vermuthlich werden die dortigen deutschenBauern von den andern Nationen darum Laitschackengenannt, weil sie Röcke von schwarzer Wolle tragen;denn die Slowaken pflegen dergleichen Schafe, die mitschwarzer Wolle bewachsen sind, in ihrer Sprache Laikyzu nennen.) Am Winter legen sie, an statt des Rockes,einen eben so langen, aus Schaf-Fellen verfertigtenPelz an, oder tragen wenigstens unter dem Rocke eindergleichen Kamisol, welches sie einen Brust-Pelz nen-nen. Das Haupt wird im Sommer mit einem deut-schen Filz-Hute, im Winter mit einer Mühe vonschwarzen Schaf-Fellen, oder auch .Ut einer schlesischenMühe, bedeckt. So geht der deutsche Bauer in Wo-chen - Tagen; der Slowak und Rußnak tragt beständigseinen weißen groben Tuch-Rock, nur am Sonntageumgürtet er sich mit einem blauen oder rothen Schnür-Gürtel. Das Feyer- Kleid der Deutschen ist von bi-lißer dunkelblauen Langhalter mit hellblauen Schnüren,und einem Schnür-Gürrel von eben der Farbe. Allesist nach dem ungrischen Schnitte gemacht, nur um et-was länger, als der Ungar sein Kleid zu tragen pflegt.Der Rock reicht bis über die Knie,- der Pelz ist einwenig langer, und gemeiniglich mit Fuchs-Rücken aus-geschlagen. Ehemahls hatten sie an Feyer-TagenmitMarder-Fellen etwas über eine Hand hoch ausgeschla-gene Hüte; die Alten einen handbreiten ledernen, mitmessingenen Knöpfen besetzten Gürtel, und lange Kinn-' @5 Bärte.