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und meist von rother Farbe ist; um ihn desto leichterüber den Kopf werfen zu können, hat er oben, bis andas Ende der Brust eine Oeffuung. Ueber diesen Reckziehen sie noch eine kurze Jacke an, die nur bis an DieHüfte reicht, und einen Umschlag hat, der mit vielenkleinen runden Knöpfen und runden Schnüren, fastwie die Pelze der Hufaren, besetzt ist. Um die Lendengürten sie eins lange Binde, die etliche Mahl herumgewunden ^wird. Um die Füße wickeln sie bunte \x»UJene Zeuge so nett, daß man sie leicht für Strümpfehalten könnte; an den Füßen aber tragen sie Bund-Schuhe (Opsnlci), welche sehr gut gemacht, und mitschmähten zusammen gedreheten Riemen überaus künst-lich zusammen geschnürt sind. Ihre Waffen bestehenin einem so genannten ?u1rrc>van, der aus einer messin-genen oder eisernen Kugel besteht, durch deren Mitteeilt etwa i* Schuh langer Stiel gesteckt, und festge-macht wird. Diesen führen sie in der rechten Hand,und wissen sich dessen mit vieler Geschicklichkeit zü be-dienen. In ihrem Gürtel tragen sie ein türkischesMesser und eine Pistole; an der stufen Seite einen un-grifchen Säbel, und über dem Rücken eine Flinte, womitsie auf 300 Schritt meist sicher treffen. Mit diesenWaffen und der beschriebenen Kleidung erscheinen die-jenigen, welche Soldaten sind, nur bey Gastmahlen,Hochzeiten, Tänzen uno andern Feyerlichkeiten, dennsonst tragen sie, wie die übrigen kaiserl. königl. Gränz-Soldaten, ihre ordentliche Montur.
Die Tracht der Frauenspersonen dieses Volkes, isteine der sonderbarsten. Der Pfau, und selbst der Re-genbogen, ist nicht so buntfarbig, als eine Clementi-nerinn in ihrem Alifpuhe. Die Kopf- Decke der Mäd-chen (Rubb) ist ein seidenes Schnripftuch mit abwech-selnden gelben und rothen Quasten (Tuff) besetzt, wel-ches über das Genick herab hängt. Die Harzpt-Haaretheilen sie auf der Scheitel bis zum Genicke gleich ab,
und