III
Kleid.
fchmählern (ßrenz) von Leder, mit vielen anfgeriäheteneisernen Knöpfen, und einer herab Hangenden dünneneisernen Kette. An statt des Rockes haben sie vorn eineSchürze (koiroma), die aus einer dichten Reihe vongelben und rothen wollenen Strickchen, die bis an dieSchienbeine reicht, besteht, hinten aber ein Herabchan-gendes seidenes Tuch (Funtling). Die Füße umwi-ckeln sie eben so wie die Männer, und an den Füßen»ragen sie gleichfalls oben beschriebene Opanken. IhrHemd (liemilcti), welches bis an die Waden reicht- istsehr enge, und unter demselben haben sie noch einen gro-ben Unter-Rock von wollenem Zeuge an. Eine Ab-bildung eines Elementiners und einer Cleinentinerrnn,pellt Fig. 214z dar.
Die griechischen Bauern auf der Insel Candi»,»ragen auf dem Kopfe weiter nicht» als eine rothePlatt-Mühe. Wenn sie auf dem Felde sind, habensie kein anderes Mittel, sich vor der Sonne zu schützen,als ein Schnupftuch, welches sie über ihre Mütze brei-ten, und an einem Zipfel desselben mit ihrem Stäbe in>ie Höhe heben, um eine Art eines Sonnen-Schir-mes daraus zu machen. Die Kleidung der Griechenist sehr leicht. Sie tragen nichts als blaue Unter-Ho-sen von Kattun, die sehr weit sind, und über die Fußehinab gehen. Der hintere Theil dieser Hosen aberhängt viel weiter herab, als es seyn sollte, weiches ein»lächerliches Ansehe» gibt. Man sieht auf dieser Inselniemand ohne Schuh und Strümpfe, da hingegen dieBauern in Europa öfters mir halb nackten. Füßen ein-her gehen. In den Städten tragen die Griechen sehrprächtige und leichte Schuhe ohne Absähe, von rothemSaffian; auf dem Laube tragen sie kleine Stiefel, voneben dem Leder, welche ganze Jahre dauern. Siesind eben so gut an den Füßen bekleidet, als die altenCretenser, zur Zeit des Hippokrateö. Dieser redet»on derselben, als von einer sehr bequemen Bekleidung
der