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Kleid.
der Füße; und GalenuS versichert, daß sie bis überden halben Schenkel gegangen, von gutem Leder, undan verschiedenen Orten mit Löchern versehen gewesensey, durch welche Riemen gezogen wurden, um sie zubefestigen. Die weibliche Kleidung der Candioten istsehr einfach. Sie besteht aus einem Rocke von ro-them, in das Bläulichgraue fallenden Tuche, mit vierlen Falten, welcher an zwey großen Schnüren über denRücken hängt, so, daß die Brust ganz offen bleibt.Die Frauen änf dem Archipelagus tragen Unter-Hörstn. Die Candioten haben nur ein Hemd unter ih-ren Röcken an. Ihr Kopf - Putz ist eben so einfach.Sie bedecken ihr Haupt mit einem weißen Schleyer,welche? zierlich über ihre Schultern herab hängt. Aus-serdem sind diese Frauenspersonen sehr unreinlich.
Die Frauenzimmer auf der Insel Mycone, Lig.2144, würden nicht unangenehm seyn, wenn ihreKleidung weniger lächerlich wäre. Indessen kostet siedieselbe, wenn sie auch die gemeinste ist, an 200 Thlr.Dagegen kleiden sich die meisten nur ein Mahl in ihremLeben. Ihre Kleidungsstücke sind insgesammt possier-lich. Das erste Stück ist eine Art eines Halb-Hemdes(Ms<roy</v£W), oder Halb - Kittels, A, welcher ihnenkaum den Hals bedeckt. Dasselbe hat Aermel, die bisan das Faust-Gelenk gehen, gewöhnlich macht.mansie von Nesseltuch oder Musselin (Hovitatnjio^ Dop-pel-Barchet, oder auch von Seiden-Zeug, und besehtes mit goldenen Galonen oder Borten. Ihr Hals-Kittel ist also in der That wie ein härenes Hemd; denndieZierrathen desselben drücken sich in die Haut. Ueberden Hals-Kittel legen sie ein großes Hemd ß von Kat-tun oder r'on Seiden-Zeuge an, welches so weite Aer-mel hat, wie ein Schlaf - Rock. Dieses Hemd gehtbis an die halben Waden, und vertritt die Stelle desRockes; es ist mit Spitzen, Seide, Gold-oder Sil-
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