Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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344
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Klemmen.

heit; §. Augustis, Fr. Presse G 2 ne. In derRlem-me seyn, oder sitzen, zwischen Thür und Angel ste-cken, d. i. auf allen Seiten bedrängt seyn; sich in dergrößten Verlegenheit befinden, weil man zu der einenoder andern Extremität greifen muß, oder sich zwischenzween mächtigen Feinden befindet, ». d. gl. Fr. 2ire äIa g2ne, 2tre la gauffre datis une offai e, In dieAlcmine gerathen. Jemand in die Rlcmme brinrgen. Für Mangel, in welchem Verstände MattyesiuSRlcmme an Brod sagt, ist es im Hochdeutschen un-gewöhnlich.

3. Ein Krampf der Muskeln, bey Menschen, wel-cher vornehmlich die Kinnbacken schließt; derRlcmm-Flust, die Mund - Rlemme, Mund-Sperre,'derRmnbacken - Rrampf, Kinnbacken - Zwang, Gr.und Lat. Tr> 1 mu^; s. im XXXVIII Th. S. >4, fgg.

Imgl. eine Krankheit der Thiere, insonderheit derPferde, welche in einem Krampfe der Muskeln be-sieht, welcher den Vorderleib oder auch einen größemTheil des Körpers befällt, und nach und nach von ei-nem Theile des Leibes zum andern weiter fortgeht; dieHirsch-Rrankheir, Maul-Sperre; s. im XXIII Th.S. 764, fgg.

4. Im Nieders. bedeutet Rlemme auch Kraftund Nachdruck in Worten und Handlungen. EineRede, welche keine Rlemme hat, keinen Nachdruck.

Rlemmen. i. Sehr drücken, im g. L. Lat. arblare,

constringere, Fr. erreindre, prester, pincer, i'errer»Der Schuh, das Rleid klemmet mich.

2. In engerer und gewöhnlicherer Bedeutung, vermit-telst zweyer hartenKörper von beydenSeiten sehr drücken.Sich klemmen, oder sich den Singer klemmen,mit dem Finger zwischen zwey solche Körper gerathen.Sprichw. wer sich zwischen Vettern und Freundestecket, der klemmet sich.

So