Klrmpener. 349
Schlag-Lothes, welches die Gelbgießer fertig haben,bedienen; andere messingene Waren verlöthet er miteben dem Lothe, dessen er sich bey dem schwarzen Ble-che bedient, wodurch er die Arbeit abkürzt.
Fjg. 2188 ist der blecherne Löth-Ofen der Klem-pener. a, das angelehnte Blech, b, eine Gieß-Kelle. c, der in dem Ofen z»m Löthen erhitzte Löth-Kolben. cl, die Röhre, die den Rauch abführen muß.e, die Salmiak-Büchse.
Auf der werk - Bank, einer gewöhnlichen hölzer-nen Bank, liegen die kleinern Werkzeuge des Klemperners. Sie ist mit einer Leiste umgeben, au welcherviereckige Löcher in den Tisch gemeißelt sind, woreindie Angeln kleiner Polier-Stöcke und Sperr-Hörnecgesteckt werden.
Der Klempener gebraucht Blech-Scheren, Fig.2189, von verschiedener Größe, mit starken Backen,um die Eisen - und Messing . Bleche nach feinen Ab-sichten zu zerschneiden. Ferner winrelrEisen, umSachen rechtwinkelig zusainmen zu sehen. DasWerk-Bley, Lic,. 2190, ist eine Vierkantige, mitZinn versetzte, bleyerne Platte, worauf der Profes-sionist das Messing legt, die Verzier- und Durch-bruchs - Meißel ansetzt, und solche mit dem großenBley-Hammer in das Bley treibt, um indas Mes-sing tiefe Zierrathen hinein zu bringen. Siehe im VTh. S. 698, f. Die Hammer des Klempeners, als:den Polier- Klops- Treibe- Teller- Schlicht-Bley-soder Durchschlag-) und Siek-Hammer, findet manim XXI Th. S. ZZ4, f. beschrieben, und in Fig.1197 bis ;203 abgebildet. Der Bley-Hammer hateine runde Bahn. Sonst treibt der Klempener seinebunte Arbeiten auf dem Werk-Bleye, oder Kitt-Sto-cke, mit Bunzen bildhauerisch heraus. Die Zeichn-ung wird auf der linken Seite vorgeschlagen, und her-nach