Klima.
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beschuht sind, so, daß Menschen und Thiere gegen dieübermäßige Hitze eine kühle Zuflucht haben. Mehrrentheils wächst hier eine Menge von saftigen Pflanzmmit dicken, fleischigen Blättern, z. B. viele Gattun-gen von Aloe, Cactus, Zaserblume (Mefembryanthe-mum L.), und andere mehr, von welchen bekannt ist,daß sie eine lange Zeit in trocknem Erdreiche ohne Re-gen bloß von der feuchten Luft frisch bleiben. Uebrirgens sind fast alle Gewächse dieses Klima sehr zärtlich,und können in einer temperirten Luft von 10 GradWärme kaum noch ansdauern. An lebendigen Be-wohnerii hat daö heiße Klima keinen Mangel. Daszahlreiche Heer von Affen, Meerkatzen und Pavianen;die grimmigen Raub-Thiere, der Löwe und Tieg;r, wel-che in ihrer hitzigen Natur lind ihrem Feuer mit ihremKlima überein stimmen; sodann der Elephant, dasNasehorn, das Fluß-Pferd, der Krokodill, und vieleandere mehr, sind die vornehmsten und stärksten Ein-wohner dieser Gegenden. Ausser diesen sind die mei-sten Schlangen-Arten und unzählig viele Insecten nurin diesen Ländern einheimisch.
In den temperirten, niittelinäßig warmen Klima-te», welche durchgängig in den inehresten europäischenReichen herrschen, sind die Pflanzen nicht so zärtlich.Die Bäume werfen ihr Laub im Winter ab, und dieimmer abwechselnde Schwere der Luft, die man andem Barometer benierkt, verursachet auch eine ver-schiedeite Witterung. Die Pflanzen werden wederdurch die brennende Sonnen - Hitze versenget, nochdurch übermäßige Kälte zum Erstarren gebracht. Je-ne hitzige in den Süd-Ländern wachsende Gewächseaber halten schon die hiesigen Winter-Fröste nicht un-ter freyem Himmel aus, und die dort lebenden Thierekommen nicht fort. Dagegen haben wir indessen an-dere lebendige Bewohner unserer Wälder undFelder.