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nen und arglistigen Politik, als ihren Waffe», zu ver-danken.
Wie soll man aber hiermit die pünktliche Gewissen«haftigkeil der Spanier zusammen reimen, die doch un-ter gleichem Klima mit den Italiänern leben, und ih-nen auch in Ansehung des sittlichen Betragens so sehrähnlich sind? Wahr ist es, daß diese Nation jederzeitihrer Rechtschaffenheit und Ehrliebe wegen berühmtgewesen ist; und Justin rühmt die Gewissenhaftigkeit,womit sie ein ihnen anvertrauetes Gut verwahren, und<ft lieber den Tod wählen, ehe sie ein Geheimniß er,öffnen. Noch heutiges TageS behaupten sie diesenRuhm der Rechtschaffenheit, wie ehedem, und allenach Cadft handelnde Nationen vertrauen ihre GüterLen Spaniern an, ohne es jemahls bereuet zu haben.
Ein merkwürdiges Beyspiel dieser Arteräugnete sich voreinigen Jahren in Spanien. Das mit der Silber-Flotte^us Amerika angekommene Silber, war von einem derdortigen Statthalter verfälscht worden, und die Europäer,welche Güter nach dem südlichen Amerika gesendet hatten,würden einen großen Verlust dadurch erlitten haben, wettn-nicht die spanischen Kaufleute, so wenig sie auch für jenenBetrug ju stehen verpflichtet waren, sich freywillig, allenSchaden allein zu tragen, erbothen hatten, um ihren Na-tional- Character keinemTadelauszusetzen. Vielleicht hat-er angeborne Stolz und Hochmuth der Spanier sie vor je-ner Neigung zur Falschheit und Betriegereyen gesichert,welche allezeit mit Niederträchtigkeit und Verzagtheit ver-gesellschaftet ist; und dieser Stolz kann vielleicht zum Theileine Folge von der besondern Einrichtung der spanische»Monarchie seyn, deren Unterthanen von je her gewohnt ge-wesen find, sich am meisten auf persönliche, besonders aufkriegerische Verdienste einzubilden, und Hingegen Handels-Vortheile geringer zu schätzen.
Ein fthr gewöhnlicher Fehler in heißen Ländern ist,ferner Müßiggang. So ist z. B. das Volk in Achemstolz und faul, und wer keine Sclaven selbst hat. Der«lielhek sich einen, sollte es ckuch nur seyn, um etwa eil,
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