Klima.
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dig, als diejenigen, welche in heißen Ländern leben.Der russische Zar Pe'cr I. unternahm eine gänzlicheAbänderung der Gebräuche und Sitten in seinem gan-zen ungeheuern Reiche, und führte sie ohne großenWiederstand lind vhlie Blutvergießen aus. Ein ähn-licher Versuch, den ein chinesischer Kaiser machte,seine Unterthanen zu Abschneidung der Nägel und derHaare zu nöthigen, zog eine gänzliche Stars - Umkehr-«ng nach sich. Wenn man gleichwohl bedenkt, daßdie Bewohner des russischen Reiches stark un. muchig.Die Chineser hingegen schwach und verzagt sind, sosollte man glauben, daß es weit leichter sey» müßte, inChina eine solche Sitten-Aenderung zu treffen, als inRußland. So wie aber dort das Vermögen Wieder-stand zu leisten größer, und der Trieb, welcher es inThätigkeit zu sehen vermochte, schwächer ward: sowurde hingegen in China dasjenige, was der Kraft zuwiederstehen abging, durch den überwiegenden Aiuriebzur Wiedersehlichkeit, durch hartnäckige Beharrlich- 'keil auf einmahl eingeführten Gebräuchen, erseht.
Einfluß eines gemäßigten Z^lirn» auf Gebräusche und Gewohnheiten. Man kann schwerlich be-haupten, daß es gewisse Gebräuche gebe, welche ge-mäßigten Klimaten ganz allein eigen wären. Die da-selbst üblichen Handlungs-Weisen und Gewohnheitensind ausserordentlich veränderlich, und nähern sich balddenjenigen, welche in kalten, bald solchen, die in hei-ßen Ländern eingeführt sind, je nach dem Vergrößer-ung des Gebiethes und National-Reichthumes, Ein-fluß irgend eines auswärtigen States, oder andre llmrstände, den Ausschlag auf dieser oder jener Seitegeben.
Von dem Einflüsse des Rlinia auf die Re-gierungs - Form und Religion, werde ich an fei-nem Orte handeln.