Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Mnis.

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liche Form mancherley Abänderungen erlitten habenmag; man kann aber doch nicht ohne Grund vermu-then, daß sie in den ältesten Zeiten mit der gegenwärtig,oder wenigstens mit der vor etwa 200 Jahren in vieleneuropäischen Ländern üblichen Kleider-Tracht, vieleAehnlichkeit gehabt habe. Tacitus erzählt, daß zuseinen Zeiten die Kleidung der Deutschen nicht weitund faltig, wie bey den Sarmaken und Parthern, ge-wesen sey, sondern dicht an dem Körper angelegenhabe, so, daß man in ihr die Gestalt aller Glieder habeunterscheiden können. Noch mehr Aehnlichkeit mitder heurigen europäischen Tracht hatte die Kleidung derdeutschen Weiber. Ihr Gewand hatte keine Aermel,sondern die Arme waren vom Elbogen bis an die Handbloß, und so auch der obere Theil des Halses. Es istschwer einzusehen, warum man in kalten Erdstrichen,diese Art sich zu kleiden vor allen andern gewählt hat.Vielleicht um gewisse häusliche Geschäfte, z. B. Wa-schen u. mit mehrerer Bequemlichkeit verrichten zukönnen.

Arbukknot ('*) behauptet, die Verschiedenheit derLuft--Warme habe auch aus die Bildung der Spracheeinigen Einfluß. Der abgebrochene rauhe Sprach-Ton d?r nordischen Völker, rührt vielleicht daher, daßfie, so viel als möglich, sich hüten, den Mund in derKalreweit aufzuthun, daherihre Sprache einenUeberflußan Mit-Lautem Hai. In wärmern Ländern hinge-gen pflegt man, aus entgegen gesehten Ursachen, denMund mehr zu öffnen, und daher muß die Sprachedaselbst einen sanftem Klang und einen Ueberfluß anSelb-Lautem haben.

Die Bewohker kalter Erdstriche sind in der An-hänglichkeit an ihren Gebräuchen weit weniger bestän-dig,

(rr) Ueber die Wirkungen der Lnfr auf den menschlichen Rör«per, Cap- f>, §> -0.