Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
Seite
577
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Klinge. 577

fertigte Stücke, dem Härter Und Schleifer üöetrgeben.

Unter den Härter versteht man in Gewehre Fabri-ken denjenigen Arbeiter, welcher Klingen- Lade-Stö-cke, und andere Gerüche, welche die Harte erhalreiisollen, härtet. Die meisten unter diesen Profession-iften verstehen weiter nichts, als gedachte Stücke aufeine gute Art in Wasser zu härten. Einige unter ih-nen besitzen überdem noch das Geheimniß, auf Eifertund Stahl Figuren zu ätzen, und diese Metalle zu ver-golden. In ihrer Werkstätte steht neben der Esse eingroßer Härt-Trog, und ein Amboß. Auf dem Am-boß-Stocke ist noch eine starke Gabel von Eisen be-festigt. Ehe der Professionist ein Stück härter, esmag nun eine Klinge, oder ein Bayonnet, oder ein (Labe - Stock, seyn, muß er es prüfen, ob es geradesey. Er hält es daher vor feinen Augen gegen dasLicht, und besteht es von allen Seiten. Findet er einStück, welches sich geworfen hat, so schlägt er es ent-weder mit dem Hammer auf dem Amboße gerade, odever biegt es in der oben gedachten eisernen Gabel kalt ge-kade. Die tauglichen Stücke werden sogleich einzelnin einem langen Feuer rothwarm gemacht, und lang-sam in den Härt-Trog gesteckte So wie überhauptalle schneidende Geräthe, wie ich im X Th. S. 658, f.gezeigt habe. Nach dem Harten wieder auf glühendenKohlen Habergelb anlaufen, und sodann aberniahl ili. kaltes Wasser getauchet werden müssen: so gilt diesesauch von den Klingen und allen ähnlichen Stücken.

Das Journal de i'aris führt einen Versuch an, den mäliin Frankreich gemacht hat, um Couteau-.Klingen von sol-cher Güte zu harten, daß man die härtesten Holz-Arten,als: Franzosen - und Eben-Holz, auch Knochen,, ohnsMerkmahle der Beschädigung damit hat hauen können-Dieses Mittel besteht darin, daß man die Klingen bis andas Heft in kochendes Fett steckt, und 2 Stunden darinVek-Ene.Xl.Th. L>ö kochen,