584 Klinge. (Schieß-) Klingel.
Alinge, (Schieß-) der Nadler, s. im IX Th. S.
486 .
— — (Schilf-) s. im IX Th. S. 58,
— — (Solinger) s. im IX Th. S. 56 und 58.
— (Spalt-) f. Messer der Böckcher, derSmhlmacher.
— — (Spanische) f. im IX Th. S. 57 *
*— — (Groß-) s. im IX Th. S. 56.
— (wolfo.) s. im IX Th, S, 58, und oben,S. 570.
— — (Ziegler-) s. im ix Th. S. 59*
Dlinge-Beutel, s. Bli.igel-Beutel.
Rlingen-Fabrik, s. oben, S. 571.
Rlingen'Möhre, s. Zucker-Ü)urze 7 ,
Rlingen-Schmiv, s. oben, S. 569.
Klingel, eine kleine Glocke, in Zimmern, um Bedien-te zu rufen, oder anst) an Thüren, (Haus» Rlingel,-Hausthür • Rlingel,) welche vermittelst einerSchnur oder eines Drahtes mit dazu gehörigen Win-kel - Eisen gezogen wird; Giöckchcn, Schelle, Fr,Oloctierre, Licbelerre, 8onnerrs. Die WörterSchelle, und im Hochdeutschen Alingel, bezeichnenNicht bloß die Glocke, sondern ihr ganzes Zubehör,yder den so genannten Lvlingel- Zug.
Daher klingeln, vermittelst kleiner klingenderWerkzeuge einen wiederhohlten Klang hervor bringen.Besonders, vermittelst kleiner Glocken oder Schellen;Fr. sormer 1a cloclierre; im Nieders. pingcln, imEngl, gingie. Einem klingeln, ihm mit einer klei-nen Glocke ein Zeichen geben, daß er kommen soll.Dem Diener klingeln, Fr. 8 ormer pour gppellcr fernyaier. Senrcn Leuten klingeln, Fr. 8 onner sesgens. An der Thüre klingeln, vor der Thüre stehenund an hem Glöckchen ziehen, damit die Thür geöff?net werde; an andern Orten schellen. Es klingele-der schellt, jemand an der Thüre.