Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
Seite
592
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Klmgel-Herr. Klingen.

der Emsammluug ist dann bis auf unsere Zeiten geblie-ben; nur mit dem Unterschiede, daß, seit dem dieOpferungen in der Kirche, mit Ausschluß anderer Din-ge, allein im Gelde zu bestehen angefangen habeil, ausdem ehemahligen Sacke ein bloßer Beutel gewordenist, dem wässerige Predigten und schläfrige ZuhörerNoch zu einer Klingel, verhelfen haben.

Chr. Wildvogä di(T. Oc oblationibus quae fiunt in cccksu per iac-cuium sonantein, vulgo .sx’littgclbetn». I. Jen. 170$, +.

Was die Airchen - Vorsteher wegen des inden Klingel-Beuteln gesammelten Geldes zu beob,achten haben, f. im XXXVIII Th. S. 646.

Lvlingel.-Heer, Lvlrngel«N7alm, f. im oorherg. Ar-tikel.

Lxiinczel-Möhre, f. Zucker-Wurzel.RUngel-Sack, st Klingel. Veucel.

Klingeln, anklingeln; st S. 584, und 585.

Klingen, L. clmiA-.n-e, iansre, rmnire, Fr. stnner,kinter, ein Neutrum, welches mit dem Hülst-Wortehaben verbunden wird, und in doppelter Gestalt üb-l>ch ist.

1. Als ein irreguläres Zeit-Wort, denjenigen tö-nenden, d. i. anhaltenden, gemeiniglich angenehmen.Laut von sich geben, welchen dieses Zeit-Wort als eineOnomatopoiesis ausdruckt, und welcher durch die zit-ternde Bewegung entsteht, welchen harte elastischeKörper, wenn sie geschlagen werden, der Luft mit/theilen.

(1) Eigentlich. Gespannte Saiten, Glocke»/dünne Stücke gewisser LNeralle klingen/ wenn siegeschlagen werden. Und hteng viel goldene Schel-len und Knäufe umher an ihn, daß es llünge/(klänge), wenn er äus-und uNd eingienge,Sir. 45,n« Ein tönend Erz oder eine klingende Schelle/

i Cor.

ca Max. PP. T, XIII, p, 6;y. S. auch d ü Aree II e, v,Sancus,

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