Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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607
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Klipdas. 607

geht eilt weißlicher Streif herab, welcher sich abernur bis an die Vorder-Füße erstreckt.

Der Klipdas, welchen Hr. Graf Mellin zu beob,achten, auszumessen und abzuzeichnen Gelegenheithatte, war von Hrn. Pred. ChtMNitz in Kopenhagen,deS Hrn. Grafen Schwager, dem Grafen Borckeüberfendet worden. Es war ein ausgewachsenesWeibchen, und kam vom Vorgebirge der guten Hoffn-ung, wo dieses Thier zu Hause gehört. Es wog 2§berl. Pfund.

Der Graf Büffon (*) verwirft die BenennungCavia capenfis, welche Hr. Pallas (’*) diesem Thierebeylegt, und zwar aus folgenden Gründen: i. Weildas Klima aller Cavien das mittägliche Amerika ist;da hingegen dieses nur allein in Afrika angetroffen wird.2. Weil der Nahme Cavia, oder, wie er eigentlichausgesprochen werden soll, Zavia, ein brasilianischesWort ist, welches nicht auf ein afrikanisches Thier an-gewendet werden sollte, weil es nur dem wahreniCa-vja, welches der Cabiai ist, zukommt, und nächst die-sem dem Cavia Cobaia, welches das bekannte Meer-schweinchen ist. Z. Weil der wahre Cavia oder HerCabiai, wie aus dem Art. Lasier «Schwein zu er-sehen seyn wird, nur ani Rande der Gewässer sich auf-hält, und Schwimm - Häute zwischen den Zehen hat,dahingegen der Cavia vom Cap, oder der Klipdas, nurFelsen und sehr trockne Höhlen zu feinem Aufenthalteerwählt.

Daß dieses Thier auf den Felsen am Vorgebirgeder guten Hoffnung gefunden wird, versichern alleReisende, die es dort in seinem natürlichen Zustandegesehen haben; sie fugen auch hinzu, daß er sich, wieder Dachs, oder vielmehr wie das Kaninchen und

Murr

(*) Supplement I l’hiftoire nat. To. V, (Ed, 1, ta.) p. *9j,(") Spicileg, zoalog, II. p. 16.