Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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6io KlipdaS.

dienen muß, wo er denn so lange bleibt, bis er die Ge-fahr vorüber zu seyn glaubt, und dann wieder nach sei-nem vorigen Platze zurück kehrt.

Er wurde dem Hrn. Gr. Mesiin in einem hölzer-nen Kästchen gebracht, woran er mit einem schwachen,leinenen Bande gebunden war. Nie hat er aber denmindesten Versuch gemacht, sich durch Zernagung desBandes zu befreyen; auch wenn er in das Kästcheneingekrochen war, und man ein kleines Gitter vorschob,um es zu verschließen, nagte er weder an den Seiten-Bretern, noch an den Sprossen. Er drückte sich viel-mehr mit dem Rücken in den hintersten Winkel seinerkleinen Wohnung, steckte die Nase zwischen« die Hin-terkeulen, und schlief so fest, daß man ihn ziemlich lautkonnte schnarchen hören. Doch dieser Schlaf scheintnur ein Mittel zu seyn, ^ sich die lange Weile einer en-gen Gefangenschaft erträglich zu machen; denn nach»dem man ihn weniger eingeschränkt, und ihn frey indem Zimmer hatte herum gehen lassen, (eine Glückse-ligkeit, der er auf einer weiten See- Reise so lange be-raubt gewesen war!) wurde ihm bald sein versperrterAufenthalt verdrießlich. Er drängte sehr geschickt dieNase zwischen dem Boden - Brete und dem Fall-Thür.»chen Lurch, und so schob er das Gitter auf, wenn ihmdes Nachts die Zeit im Kasten lang wurde. Dannlief und sprang er mit vieler Behendigkeit allenthalbenim Zimmer herum, und hatte sich besonders einmahlauf eine mit Porzellan besetzte Commode gewaget, woer alle Tassen umgekehrt hatte, ohne etwas zu zerbre-chen. Seit dem wird er besser versperret; sonst weißer so geschickt, wie die Katzen, auf die Tische zu sprin-gen, wenn auch noch viel darauf steht, ohne jemahlsetwas herab zu werfen.

Er frißt allerley grüne Gräser, Brod, Obst, auchvorzüglich gern Kartoffeln, roh und auch gekocht; nurmuß man oft seine Speise abwechseln, denn er wird

bald