Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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6i4 Klipdas.

Wenn der Ofen in seiner Stube geheißt ist, ft>ringt'erin die Ofen-Thür hinein, denn es ist ein Wind-Ofen,und legt sich dicht neben den glühenden Kohlen. Esbegegnete ihm vor einiger Zeit, daß er auch in denOfen hinein sprang, als die Einheißerinn eben die Koh-len hinein geschüttet hatte, und hinging, das Holz ausdem Korbe zu nehmen; weil er sich vermuthlich an derWand im Ofen gedrückt haben mußte, wird sie ihnnicht gewahr, steckt das Holz ein, und macht die eiser-ne Thür zu. Glücklicher Weise für den Klipdas bleibtdie Einheißerinn vor dem Ofen stehen, um das An-brennen des Holzes abzuwarten, und ist nicht wenigverwundert, nachdem die Flamme prasselnd in die Hö-he lodert, das Thierchen die Nase zur kleinen Zug-Thür hinaus stecken zu sehen; sie macht geschwindeauf, und er springt heraus, ohne wettern Schaden ge-uommen zu haben, als daß ihm das Haar auf beydenSeiten ganz gelb gesenget war. Dem ungeachtet hatihn diese Feuer-Gefahr für das Feuer nicht scheu ge-macht, und er hat immer fortgefahren, die Nähe des-selben zu lieben.

Sein Gehör ist sehr leise, und er weiß sehr genaudie Stimmen und den Gang derjenigen zu unterschei-den, zu denen er eine besondere Zuneigung hat. Merkt«r sie im Neben-Zimmer, so seht er sich dicht an dieThür, und legt das Ohr immer näher heran, je mehrdie Person, welche er zu sehen wünscht, sich der Thürnahet; geht sie aber wieder weg, ohne herein zu kom-men, so geht er auch wieder von der Thür langsamund unzufrieden fort. , Er ist ungemein zahm, undwenn man ihn vermißt und bey seinem Nahmen ruft,antwortet er mit einer! Art von Pfeifen, die nicht un-angenehm ist. Eben dieses thut er auch, wenn manihn an sich locket, um ihn auf den Schooß zu nehmen;denn das ist für ihn ein sehr angenehmes Lager.