Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Klipp. Klipp-Kleber. 615

Weil dieses Thierchen sich auf den Felsen von nichts,als von feinen Kräutern, nährt, dabey auch ziemlichfett wird, so gibt es vielleicht ein schmackhaftes Wild.'bret ab. Kolbe versichert es, und fügt hinzu, daß dieJagd desselben nicht befthwerlich sey (*). Aus derAnalogie kann man schließen, daß dieses Thier mehrereJunge auf ein Mahl, wie alle kleine Thiere, wirft,auch vielleicht einige Mahl im Jahre.

Rlipp, (der) ein Klapp feinerer oder kleinerer Art, undein Schlag, welcher diesen Schall hervor bringt. Amhäufigsten wird es noch im Diminut. Rlippcben ge-braucht, den Laut nachzuahmen, welcher entsteht,wenn der mittlere Finger von dem Daumen in die Handgeschnellet wird, wofür doch im Hochdeutschen Rnipp-chen, und mit dem Zisch - Laute Schnippchen, übli-cher sind. Siehe Rlapp, im XXXIX Th. S. 345.Das Haupt-Wort die Rlippe, eine Falle, wegendesSchalles, womit der Deckel zufällt, Vogel-Rlippe,ein Meisen - Kasten, und klippen, diesen Schall ma-chen, der mit klappen verwandt, nur von feinerer Artist, sind im Niedersächsischen bekannter, als im Hoch»deutschen.

Rlipp-Fisch, der am Rücken aufgerissene, und aufKlippen oder Felsen gedörrete Kabeljau, welcher unterdem Nahmen des Stock-Fisches am bekanntesten ist;obgleich Einige den letzten» Nahmen nur dem sehr hartgedörreten Klipp-Fische beylegen. Siehe im XXXIITh» S» 23, fgg.

Rlipp-Ranne, im g. L. eine hölzerne Kanne mit einemDeckel, wegen deS Schalles, welche,» der letztere imGebrauche inacht» im Friesischen nur Rlipp.

Rlipp - Rleber. Dieser Nahme deutet aufdie Lebens«.Art, welche diesen Conchylien, aber auch den Meer-Ohren eigen ist, indem sie sich an die Felsen «»kleben.

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•O Beschreib, »e» Vorgeb- d. g. Hoffn- S. »4*.