Klittag. . 635
i, Arundo soliorum lateribus conuolutis: acumine purvgente. FI, Lapp. 26.
Gramen spicatum secalinum maritimum, {pica longiore.Scbeucbz. agr. 133.
Gramen sparteum sjiicatum, foliis mucronatis longiori-bus. Baub. pin. 5 theatr. 67.
Spartium oceanicum pungens. Baub. biß, 2, p. 511.
Die Schweden heißen es Sandhafre, die HolländerHelm.
„Wachst in Färoen, oder nordwärts von Gothland, ander nördlichen Seite am Ufer.
„Hier wachst also das Gras, das man in Holland aufdie Dünen pflanzt, damit der Sand von» Winde nicht ver-wehet wird, und das Gras, das man sich in Schonen sosehr bemüht, im T^rieL - Sande fortzupflanzen. Es wachsthier zulänglich.
,Dtr Trieb-Sand treibt hier vomStrande hinauf, dadas Land ganz eben ist, und überdeckt nach und nach dieWaldungen, und selbst das Land. Wo aber dieses Graswächst, hält es den Sand gleichsam auf, daß er nicht wei-ter kommt, sondern einen hohen Berg, wie etwa solche vomSchnee zusanrmen getrieben werden, macht, und je mehrSand in die Höhe kommt, desto besser wächst das Gras.Dadurch find die Dünen in Faroen entstanden. Dadurchrst das Wasser verhindert worden, das Land fortzuführen,und im Winter darüber zu treten; dadurch sind Markenund Wälder vor Ueberschwemmung vom Sande bewahrtworden ".
Der Klittag wächst nicht nur in Amerika an demsandigen See - Strande wild, sondern auch hin und wie-der in Europa, im unfruchtbarsten Sande staudenweise»Die Wurzel geht sehr tief in die Erde, und ist fast kaumzu ergründen. Er wächst in dem dürresten Sande vor-trefflich in die Höhe und Tiefe; und da die Blatter un-ter dem Sande vertrocknen und vergehen, jo sieht erunter dem Sande als eine Bürste aus, durch welcheder Sand befestigt wird. Er könnte daher auch beyuns zu Dämpfung des Flug-Sandes gebraucht werden,insonderheit da, wo der Sand von,allen Seiten zusam-men geworfen wird; aber in lockert« Boden, in Feldern,
Wie-