Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
Seite
634
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634 Klittag.

Daher werden an denjenigen Oertern, wo der Sandftd) so gesetzt hat, daß der Grund von diesen Pflanzendicht zusammen gewachsen ist, die Stroh-Halme plattan der Erde weggehaue«. und rein weggeführt, damit sieden aus den Stoppeln wieder hervor wollenden Schoß-Reisern nicht hinderlich seyn. Dieses Abmähen ge-schieht im Febr. oder März. Wo aber der Sand nichtzusammen gewachsen ist, sondern noch lose Sand-Plä-tze und Klinsen vorhanden sind, geschieht das Abmähennicht, ehe der Same reif geworden ist-. DieHalme werdenalsdann in der Mitte übergehauen, so, daß das Ab-gemähete mir den Aehren zwischen die Stoppeln in denSand nieder fallen kann.

Bey dem.allen aber ist sehr wohl zu merken, daßdergleichen bepflanzte Gegenden vor allerley Thierenstets wohl verwahrt bleiben müssen. Denn auf solcheWeise werden sie nicht nur in gutem Stande erhalten,sondern es entsteht auch daraus der wichtige Vortheil,daß die losen Gründe, und die an den Sand-Bergensich ansetzenden Wellen, woraus endlich ein neuer Flug-Sand entstehen könnte, ohne die mindeste fernere Ar-beit und Kosten, mit den sich weit und breit, auf undnieder durch den Sand schießenden Klittag-Wurzelnverbunden und bewachsen werden, und sich dergestaltsehen, daß Gras in großer Menge darauf wächst.

Wo endlich mit der Zeit, durch starke Sturm-Winde, Löcher und Klinsen in die Sand - Berge ringe-rissen werden- möchten, wird solches ferner nach undnach mit Meer - ober Rieth - Grase gedeckt, und Klit-rag - und spanische Klee - Same hinein gesaet.

6t. der Lcon.Uachr. Lp;. 1756, 8. <T-6-->, szg-No.des Ipz. jrtt. Ll. v- I. 1767, S. ;>s, f.

8 i n n a u s, in seiner Sammlung von 102 in Gothland,Geland und Sinaland gefundenen Gewachsen, im 3D.'der äbers. Akchdl. der kön schwed. Akad. der wiss.«. d. I. 1741, S. 2oy, fgg. führt dieses Gewächs unterfolgenden Nahmen, und mit folgender Nachricht, auf:

„ Arun-