Kloben.
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Anlege-Schloß hängt, führt den Nahmen eines Rlo«dens, weil es gleichsam gespalten aussieht.
6) Eine Rolle in einer ausgehöhlten oder gleichsamgespaltenen Scheiben eine Art eines Hebe-Zeuges,eine Last vermittelst des über die Rolle gehenden Seileszu heben; wo der Nahme des Klobens eigentlich dergespaltenen Scheibe zukommt, in welcher die beweglicheRolle sich befindet, und welche auch die Flasche genanntwird. .Zwey oder mehrere zusammen gehörige FlaschenoderKloben, machen einen Scheiden - oderFlaschen - Zugaus. Das ganze Werk zuslmmen, wird auch Klo,ben-Fcucz, Scheibe»!- oder Flaschen -werk, imgl.Seil- und Globen, genannt. Siehe im XIV Th.lD« 52, sgg.
Daher: die Kloben - Arbeit, diejenige Arbeit,welche vermittelst des Klobens verrichtet wird, d. i.dasAufziehen der Ban - Materialien vermittelst des Klobens.Das Kloben -Seil, dasjenige Seil, mit welchem eineLast vermittelst des Klobens i» die Höhe gezogen wird.
DreLein- und Woll-Weber haben ähnliche Klöb-.oben in ihrem Geschirre, d. i. Röllchen oder Räder-chen, inmwlcheir an Schnüren die Schafte in dem We-ber-Stuhle beweget werden.
Die Uhrmacher nennen diejenige Walze oder Rolle,worauf die Saite oder Schnur einer Stuben - Uhrlauft, womit solche aufgezogen wird, den Klobe-'.
Bey den Groß-Uhrmachern, wird auch die vonstarkem Messing-Blech gegossene Röhre, welche denWechsel und das Stunden - Rad von einander absondert,damit sich beyde, der Friclion wegen, nicht unmittelbarberühren, der Kloben genannt.
'2. Ein ausgehöhltes Werkzeug; in welchem Ver-stände in der Bienenzucht der K loben oder Bienen«Kloben eine hohle Büchse ist, einen Bienen-Weiserdarin gefangen zu setzen und aufzubewahren, wo diesesWort von Einigen auch im weiblichen Geschlechte die
Klobe