Klopf-Zagen. Klopfe. 643
Zn den Buchdruckereyen nennt man Rlopf, <£ofe,ein starkes viereckiges Bret, welches auf jede Columiiegelegt wird, ehe die Form völlig verschlossen, und mitdem Schließ-Nagel auf das Holz gefchlagen wird; f.Th. XIV. S.476.
Die Kattun - Drucker haben ein eyrundes Rkopf-Holz, die auf den Kattun gelegte Form damit aufzu-schlagen; Ler Rlopfer, Rlopper; f. im XXXVI Th.S. 97, und die dazu gehörige Fig. 2OOO.
Andere Künstler Und Handwerker nennen ein sol-ches Werkzeug den Schlägel. Siehe Rlopf- Reute.
Bey den Töpfern, ist das Rlopf.Holz ein voneiner Bohle geschnittenes längliches Stück Holz miteinen, Stiele, womit der Thon zu den Fliesen und Ka-chel-Blättern fest und glatt geschlagen wird.
Auch die Zimmerleute haben ein Werkzeug diesesNahmens.
Rlopf-Jaczen, eine Jagd, wo das Wild dnrch Klopfenmit Stechen an die Sträuche, und zwar gemeiniglichohne Zeug/ zusammen getrieben wird; s. im XXVIIITh. S. 327. •
Rlopf-Reute, bey den Böttchern, der hölzerne Schlä-gel, oder das Klopf-Holz, dessen sie sich bey ihrer Ar-beit bedienen. Siehe Hammer der Äörccher, imXXI Th. S. 328, und die dazu gehörige Fig. 1172 a >und b.
Rlopf-Ring, s. Rlopfer, unten, S. 647.
Rlopf-Senfe, s. im XI Th. S. 394. !
Rlopf- Srange der Kohlen - Brenner; f. Rohle.
Rlopf-Stein, bey den Schustern, ein glatter Feld-Stein, das Sohl-Leder darauf zu klopfen, damit esfest und biegsam werde. An statt des Steines bedie-nen sich Einige nur eines hölzernen Kloßes..
Alopfe; 1. Bey den Nadlern, ein sch'mqhles-Linealmit vielen Rinnen, vermittelst dessen die Steck-Na-deln in die Briefe einzustecken. Siehe unter Nadel.
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