644 Klöpfel. Klopftn.
Vepmutblich, wegen dieser darin befindlichen »loben,d. i: E:pÄÜN äder'Rinnen. Siehez »loben.
/ 2 . Jemanden in die Klopfe kriegen, im g. L.,ihn In die Enge bringen, wo dieses Wort auch Rloppeund Kluppe lautet; entweder gleichfalls von Rlobeu,nach einer von dem Kloben der Vogel, Steller entlehn-ken Figur, »der auch von dem folgenden klopfen, ihnta den Zustand versehen, worin er geklopfet wird, d. i.Schläge bekommt. Sie haben ihn in der Klopfe,sie bqheyihn in der Enge, sowohl mit Worten, als mitSchlägen- .
. 3 . An, der Land - Wirthschaft werden die halb au«-
^geklopfcen, aber noch nicht völlig gedroschenen Gar-'^ben Klopfen genannt: im Niedersächs. Rloppe;'lyOber - Sachsen auch die vorschel, welches aus vor-" schlagen verderbt ist, welches Zeit - Wort diese Arbeitausdrückt; imOestreichifchen Schäppesz f. im IX Th..S 4 579»-. ■ -v’. "
Rlöpfel,. ein Werkzeug zum Rlopfen, im Oberdeutschen-und in der'anständigern Sprech * Art der Hochdeutschen,.woßrr im L.A Klöppel üblicher ist. Siehe die-/es Woir. . '
Klopfen, ernWort, welches eigentlich den dumpfigen.Schall yachahnzet, welchen man durch das SchlagenWiernem stumpfen dicken Körper hervor bringt. ESIvirid in doppelter Gestalt gebraucht.
* t. Als ein Neutrum, mit dem Hülfsworte haben,Hsifkine Art schlagen, daß dieser Schall hervor gebracht»erde. AN die Thüre klopfen, wofür auch pochenÜblich ist; siehe Klopfer. Las Herz klopft, wennhie Bewegung des Blutes verstärket wird, wofür auchpochen und schlagen gebraucht wird. Mir Herzen,die vor Freuden klopften. Einem auf die Achsel,«uf die Backen klopfen, mit der Hand sanft schlagen,zum Zeichen der Vertraulichkeit, der vertraulichen Ge-wogenheit. Auf den Busch klopfen, wie die Jäger