Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Aufklopfen, durch Klopfen öffnen. EineHuf* aufklopfen.

Ausklopfen, i. Durch Klopfen Herausbringen. Den Staub ausklopfen, aus denKleidern. Anieß, Rümmcl u. s. f. ausklopfen.Ingl. metonymisch, auf diese Art reinigen, odervon etwas befreyen. Die Rleider, die Felleausklopfen. Siehe Th.IU, S. 231.

2. In den Bergwerken, das Ende des Tage-werkes durch Klopfen anzeigen.

Deklopfen. i. Mehrmahls an etwas klo-pfen. So beklopfen die Bergleute das Ge-stein, um zu versuchen, ob es fest ist.

L. Oft und viel auf etwas klopfen, um ihmdadurch eine gewisse Gestalt zu geben. So wer-den in der Münze die Schrötlinge beklopfet,damit sie die gehörige Gestalt erhalten.

Eeklopfen, durch Klopfen eines Gehör er-reichen. Er ist zu weit, ich kann ihn nichtmehr rrklopfen. Einen Schlafenden »klo-pfen, durch Klopfen erwecken.

Für schlagen überhaupt, wenn der Schallnicht damit überein kommt, kaim es nur im Scherzegebraucht werden, daher es Sprichw. 25, 35. sieschlagen mich, aber es thut mir nicht weh, sie klo-pfen mich, aber ich fühle es nicht, nicht an seinemrechten Orte steht.

Bey dem K er 0 von dem Klopfen an die Thür clochon,bey dem N 0 t k er ctilncdon, im Tatia n clopban, beydemDttfried, der es für schlagen braucht, clobon, im Nie-ders. kloppen, im Engl. dap, im Dän. klappe, imSchweb, klappa,. im Griech. Es ist mit klap-

pen'genau verwandt, drückt aber einen dumpfigem Schallaus, als jenes, der von dem stumpfern Werkzeuge und dergeringem gebrauchten Gewalt herrührt. Im Niederf. istdafür auch bakern und dubden üblich.

Rlopfer,