Klöppel-Garn. Klöppeln. 651
> s. Rlöppetn.
Rlöppel - Garn, '
Rlöppel- Hölzer,
Rappel. Müssen,
Rlöppel,Lade,
Rlöppel- Muster,!
Rlöppel? Pult, ^
Rlöppel-Scheit, Rkeppel-Scheit, Scheite, welcheaus den Klöppeln, d. i. klein gehauenen Aesten, ge-schlagen sind, zum Unterschiede von den Reru-Scheicen.
Rlöppel, Zwirn, s. im folg. Artikel.
Rlöppel», klöpfcli», klcppeln, oder knüppeln,i. Spitzen, Kanten, Zöckchen oder Schnüre, vonGolde, Silber, Seide, Zwirne, Nessel-Garne, u.d. gl. nach einem vorgerissenen Muster auf einemKüssen, durch Fortsteckung und Umfchlingung der dazugehörigen Steck - Nadeln, vermittelst der an den Fa-den herab hängenden Klöppel, künstlich zusammenschlingen, in einander flechten, oder wirken.
Das Garn oder der Zwirn, welches zum Klöp-peln gebraucht wird, oder dazu bestimmt ist, wirdRlöppel- (Riöpfei-) (8nrn oder Klöppel-Zwirn
genannt.
Die Hölzer, worauf der Zwirn zu den Spitzen auf-gewickelt wird, und mit welchen sie geklöppelt werden,heißen Rlöppel, Rlöppel - (Rlöpfel ) Hölzer,Nieders. Rnuppel, Fr. Fuscaux. Von Einigen wer-den sie auch Regel genannt. Es sind ungefähr 5 Zolllange gedrechselte Hölzer, bis zur Hälfte als eine dünnegedrehete Spille gestaltet, und an dem obern d innenEnde mit einer kleinen abgerundeten Scheibe versehen,damit der darauf gewickelte Zwirn nicht herunter glit-schen
(•) Im Oberd. qlLckeln, von GlSck-l, Klipvel, im Nikders.knüppeln, Dän. kniple, welch« Milchst auch von knüpfen,knüpfeln, herßammen könne».