Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Klopp er. Kkopps. 65 s

solches ebenfalls zuweilen bcsi-ridcrs angcfangev. In dendielen Spitzen muß man sich allezeit nach dem vocgcg be«neu Muster richten, und, wie es gemacht ist, immer abse-hen, welches sich denn, eben wie die genaheten Spitzen,am besten durch das mündliche und lebendige Anweisen be-greifen lässet.

Ein Mehreres von den Spißen, und ihren Manu-fakturen, wird an seinem Orte vorkoininen.

Auf gleiche Art werden nun auch allerley Galan-terie-Sachen von reichen oder seidenen Fäden auf demKlöppel-Pulke verfertigt. Bey glatten Sachen, wiez. B. Knie- oder Hosen - Gürteln rc. die nach keinen!Muster gemacht werden, werden bloß die Anfange oderEnden der Fäden an Nadeln angebunden. Derglei-chen Bänder werden durch das mannichfaltige Inein-anderschlingen der Faden aus freyer Hand gearbeitet.

2. Einen Hrmv klöppeln, ihm einen Klöppelanhängen, ihn knütteln, bängeln.

Rlopper, siehe Rlopfer

Rlopps, (der) in den Küchen, eine gewisse Sp-ife, wel-che aus Stücken Fleisich besteht, die vorher mit einemhölzernen Hammer geklopfer, und dadurch mürbe ge-macht worden sind.

Im Schweb. Kolops Ohne Zweifel von klopfn,,Nie-bers. kloppen, wo Lloppo auch einen Schlag bedeutet.Indessen ist im Engl. Lvlop oder e.o!l<p,,ein abgeschnitte-nes Stück Fleisch, und im Griech. nach dem S u i-

V a s ein kleiner Bissen, r-‘*s»s

preußischer Rlopps. Man nimmt gutesRind- FleischvomHinter- Theile aus derKeule, schnei-det lange schmähte Stücke davon, klopft sie auf beydenSeiten, schabet mit einem Messer das Fleisch von denSehnen, thut dazu fein gehackte Eitronenschale, gesto-ßene Gewürz-Nelken, Pfeffer, ein wenig durch einenfeinen Durchschlag gesiebte geriebene Semmel, feingehackte Zwiebeln (Schalotten), fein gehackte gewäs-serte Sardellen, und auf jedes Pfund Fleisch 1 bis

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