KloppS.
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2 Eyer, nach dem sie groß sind; streicht alsdann davonPlätzchen, ungefähr wie ein Achtgroschen Stückgroß und etwas dicker, auf ein Bret, fährt mit einemnaß gemachten Messer darunter, und nimmt damit diePlätzchen von dem Brete ab; lässet in einem eisernenTiegel Butter kreuschen, legt die Plätzchen hinein, undkehrt sie, wenn sie auf der einen Seile ein wenig gelb-braun sind, um, damit die andere Seite auch so werde.Wenn diese gut sind, nimmt man sie heraus, und legtwieder andere hinein, bis sie alle sind. Hernach thutman in eine zinnerne Schüssel Butter, gehackte Sar-delle», gestoßene Muskaten-Blumen, Cilron-Echei-ben, ein wenig gestoßenen Pfeffer, Bouillon und Wein,setzt eS auf ein Kohlen -Beckrn, deckt es zu, und lässetes kochen; sodann thut man die Plätzchen hinein, undkehrt sie, wenn sie ein wenig gekocht sind, um. Istdie Soße nicht eben genug, so streuet man etwas gerie-bene Semmel, u»d, wenn es nöthig ist. Salz daran;sie müssen aber nicht zu lange kochen, sonst werden siehart. An statt der Sardellen kann man auch gewässer-ten Häring nehmen.
Nach Hrn. Conststorialr. Bock's Berichte, in feinerwirthschaft!. Naturgesch. von Preussen, r B. (Dessau,1782, gr. 8.) S. 260, genießt man in Preussen denKlopps in den Haushaltungen gemeiniglich des Sonn-abends; in den Wein - Häusern aber auch an andern Ta-gen bey einem Glase Wein zum Frühstück. Wenn die Au-stern vorhanden sind, werden einige, des feinern Geschma-ckes wegen, dazu geschlagen.
Rlopps, auf andere Art. Man nimmt dasselbeFleisch, und verfährt damit wie bey dem vorigen; stößtdas geschabeke Fleisch auf einem Brete zusammen, daßes die Form einer kleinen Schnitte Semmel bekommt,und hacket sie mit einem Messer durch. Wenn sie allefertig sind, thut man Butter in eine zinnerne Schüssel,setzt sie auf ein Kohlen-Becken, thut dazu geriebeneMuskaten-Nuß, fein gehackte Schalotten, packet eine
H'ringst