Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Alostsk» ^23

der Stakett beytragen. Mönche haben wieder ihreerste Bestimmung diesen Theil der National-Erziehunga» sich gerissen» Allein, statt die Religion in ihrer ttack-ten Gestalt darzustellen, zeigen sie düvön vielmehr dasreiche, prunkvolle, denk Pöbel in dir Allgen fallendeGewand. Sie geben die Schale zu kosten- Undwer-fen den Kern hinweg. Sie sind nicht zufrieden, jeneganz einfache Wahrheit, welche das ganze Wesender Religion ausmacht, zu lehren. Es ist ihnen nichthinlänglich, dem Volke zu sagen: „ Liebe deinen Näch-»>sten, deine Bruder, die Menschen, liebe dich selbst-„und werde solcher Gestalt dem Ewigen ähnlich"! SieUnterlassen vielmehr diese vortreffliche- diese einzigeReiigionS * Wahrheiten, und predigen andere GrUndrSähe, die ihnen freylich einträglicher sind, als jene.

Es ist eineSchande für den menschlichenVerstand-daß man behauptet hat und Noch immer behauptet: dieso genannten Büß - Werke müßiger Mönche seyn inden Augen Gottes angenehmer, verdienstlicher UNd weiteher geschickt, uns die ewige Glückseligkeit zu erwerben-als die Erfüllung jener Pflichten, die auf die besondere-allgemeine oder selbsteigene Glückseligkeit des Menschenabzielen. Nur dumme oder listige, boshafte Mönche-die durch ein fflches Handwerk ein heiligeres Ansehenund reiche Stiftungen fu ihrem bequemen Unterhalt zttgewinnen suchten; nur solche konnten eine so unverNünfttige Lehre dem leichtgläubigen Pöbel auforingen. DieseLehre gründet sich auf den Gedanken, daß man nurdurch vieles Leiden die ewige Glückseligkeit erringenkönne; und diefe mag wohl aus einigen geäusserten Leh-ren Jefu entsprungen seyn» Allein, da, wie bekanntist, Jesus sehr oft in Gleichnissen zu sprechen und inBildern sich auszudrücken pflegte, so würde es auch hierThorheit und Unverstand seyn, die Lehre Jesu von derZüchtigung seiner selbst buchstäblich zu erklären. SeinsLehren befehlen nichts anders, als den schädlichen und

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