7^6 Kloster.
Archive der Klöster führen, um darzmhun, wie wenigdas Gelübde der Armuth beobachtet werde. Achdürfte nur in eine Versammlung von Mönchen führen,«nö würde dann durch ihre runde fette Figur erweisenkönnen, wie wenig ihr Fasten und Kasteyen sie an-greife, Doch, es ist unnöthig, dieß zu sagen und zubeweisen, da es so sehr bekannt ist, und ich würde nureinem ansehnlichen Theile von Mönchen, die ein ty-rannischer Zwang in dieser unvernünftigen Lebensartfesselt, und die unter dem schweren Joche des MönchS-Wesens seufzen, einen Stand noch unerträglicher ma-chen, in welchen jugendliche Uebereilung, Vorurthejle,Zwang, Ueberrebungen, oder unglückliche Zufälle, siebrachten, Sie sind ohnehin schon unglücklich genug;warum sdüte ich ihnen den Mönchs - Stand durch dieVerachtung, welche eine nothwendige Folge eines aus-führlichen Beweises seyn dürfte, noch unerträglichermachenJ So wäre auch endlich dieses zu meiner Ab-sicht ganz überflüssig, Denn wenn die wesentlichenGesetze des Mönchsweftns solche Handlungen gebie-then, oder auch nur veranlassen, welche nothwendig inder menschliche« Gesellschaft Unordnung und Schade«stiften, und überhaupt her Natur eines bürgerlichenStates sowohl, als auch der gesunden Vernunft, wie-derfprechen : fo ist der Stand jener Menschen, die nachdiesen Gesetzen zu leben sich verbunden haben, um soweniger zu dulden, je strenger von den Gliedern dieftsStandes solche Schaden verursachende Vorschriften be-obachtet werden. Gesetzt, es rottete sich eine rasendeClasse von Menstheu, ein Heer büßender Flagellanten,zusammen,; fie hielte« ihren Einzug mit zemnerschwe-ren Kreutzen auf ihre« Schultern; sie bespritzten alleihre Fußstapfen mit Blute; ma« sähe es ihr«, ausge?Mogelten Körpern, ihren blaffen k-odtenähnlicheu AmGesichtern an, daß sie weit mehr, als unsere fette, run-de'Mönche, ihre Leiher kasteyejen und peinigte» —*
würde